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Sony Cyber-Shot DSC-HX30V im Test - Teil 2



Im ersten Teil des Tests wurden die wesentlichen Vor-, sowie Nachteile und das grobe Fazit zur Sony Cyber-Shot DSC-HX30V aufgeführt. In diesem Teil werden Foto Qualität- und die Performance der Hardware näher unter die Lupe genommen. Generell bietet die Sony Cyber-Shot DSC-HX30V wahnsinnig viele Menüpunkte und Optionen - man verliert leicht den Überblick. Wenn es darum geht schnelle Situationen hochauflösend auf Kamera festzuhalten, ist dieses Gerät mehr als empfehlenswert.

Foto Qualität
Wer auch mal gute Bilder von stillen und schwach beleuchteten Objekten schießen möchte, kann dies im Handheld Twilight Modus problemlos auch im oberen ISO Bereich bewerkstelligen. Von den beiden höchsten ISOs kann jedoch getrost abgeraten werden: Die Bilder wirken ein wenig verwaschen und die Farbenpracht einiger Objekte kommt nicht voll zur Geltung. 

Der Default Standard Color Modus bietet herrlich helle und farbenprächtige Bilder, welche für einige Experten und Perfektionisten kleinste Mängel aufweisen. Wenn man auf eine korrektere Farbwiedergabe besteht, so sollte man die HX30V in den Real Color- oder einen der 3 anderen Modi schalten. Nebenher kann man auch Kontrast, Schärfe und Sättigung einstellen. 

Neben den Fotos, punktet die Sony Cyber-Shot DSC-HX30V auch definitiv in der Videoaufnahme. Die 1080/60p und BIldschirmstabilisation sorgen für eine weiche Bewegung während der Aufnahme. Wenn man schon mal auf einem Abenteuertrip gefilmt hat oder im Schwimmbad einen Salto aufnehmen wollte, ist das verschwommene Bild mit gewöhnlichen Kameras bereits vorprogrammiert. Mit der Sony Cyber-Shot DSC-HX30V erzielt man mit schnell heranrückenden Objekten erstaunlich gute Ergebnisse und „bewegte Bilder" sind mit Ihr kein Problem mehr. Wenn man also auf ein einziges Gerät mit den Fähigkeiten Videos aufnehmen zu können (29 Minuten Aufnahmelimit) und Fotos zu schießen setzen will, kriegt man hier definitiv was man braucht. Der optische Zoom arbeitet auch während der Aufnahme, doch leider hört man in leisen Szenen wie das Objektiv sich bewegt. Das eingebaute Stereo Mikrofon produziert im nachhinein erstaunlich gute Musik und dank der Einstellung: Windgeräusche reduzieren lassen sich mit dieser Kamera gute Outdoor Video Aufnahmen machen. 

Fotografische Performance
Eines der wichtigeren Improvisationen seitens Sony ist der schnellere Autofokus der HX30V. Nicht das die HX9V langsam wäre, aber schnelleres fokussieren ist selbstverständlich immer ausschlaggebend. Die Zeit welche die Kamera von Knopfdruck bis hin zum fertigen Bild benötigt beträgt gerade mal 0,3 Sekunden (helle Beleuchtung), was eine ausserordentlich schnelle Zeit ist. Sogar mit schlechteren Lichtverhältnissen und ausgefahrener Linse ergab der Test 0,4 Sekunden. Wenn das Gerät aus ist, braucht es nach der Aktivierung lediglich 1,5 Sekunden um einsatzbereit zu sein. Dies ist besonders für Birder und andere Abenteurer interessant - sollte ein nettes Bild locken ist die Kamera ständig ein zuverlässiger Begleiter. 

Die Framerate des Burst Shooting Modus´ beträgt 10 Frames pro Sekunde. In diesem Modus wird nach jedem Schuss eine Wartezeit von einer oder zwei Sekunden fällig. Im Vergleich kann die Panasonic Lumix DMC-ZS20 ohne Probleme auf 10fps und das ohne unendlichen Autofokus (mit Autofokus 5fps) aufnehmen. Nichtsdestotrotz ist die Sony eine exzellente Wahl wenn es darum geht schnelle Bilder zu schießen.
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29. Mai 2012, 00:31

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