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Sony stellt neues Notebook mit „Thunderbolt“-Schnittstelle vor

Sony stellt neues Notebook mit „Thunderbolt“-Schnittstelle vor

Nachdem sich Sony langsam aber sicher von dem peinlichen Datenklau erholt hat, gibt es in diesen Tagen wieder einmal was Neues aus dem Notebook-Segment des Unternehmens. Dabei wird es sich um ein neues Gerät aus der Sony Vaio Z Reihe handeln. Sony wird dabei als zweiter Konzern überhaupt ein Notebook auf den Markt bringen, welches mit einer Thunderbolt-Schnittstelle ausgestattet ist. Im Vergleich mit USB 2.0 sorgt Thunderbolt für eine 12-mal so hohe Geschwindigkeit. Bis zum Release des Sony Vaio Z werden die MacBook Pro Geräte von Apple die einzigen bleiben, die mit diesem technischen Standard aufwarten können. Der Konzern plant die Veröffentlichung dieses Gerätes noch in diesem Sommer. 

Die sogenannte Thunderbolt-Schnittstelle wurde speziell von Intel entwickelt und soll eine maximale Übertragungsrate von bis zu 10 Gbit pro Sekunde ermöglichen. Ebenso stattet Sony seine neuesten Produkte auch mit dem USB-Standard 3.0 aus. Dieser kommt bietet immerhin noch eine Übertragungsrate von 4,8 Gbit/s und ist somit immerhin noch etwa 6x so schnell wie USB-2.0 Slots. Viele potentielle Käufer werden sich bei der Produktbeschreibung des Sony Vaio Z aber nicht so wirklich auskennen. Dies liegt vor allem daran, dass der Anschluss nicht unter „Thunderbolt“ geführt wird, sondern „Hochgeschwindigkeits-I/O-Datentransfer“ genannt wird.

Allerdings hat diese Namensänderung durchaus seine Berechtigung, da sich die Funktion von jener der Apple MacBooks geringfügig unterscheidet. Im Gegensatz zu den MacBook Pro Modellen – wo Thunderbolt auch als DisplayPort-Ersatz eingesetzt werden kann – kommt beim Sony Notebook ein Power Media Dock zum Einsatz. Doch nicht nur diese extrem schnelle Schnittstelle macht den neuen Sony Vaio Z zu einem wahren Qualitätsprodukt. Zusätzlich wurden in das Gerät auch ein 2,7GHz starker Intel Core Prozessor sowie eine AMD Radeon HD 6650M Grafikkarte mit 1 GB Speicher eingebaut. Die ohnehin schon sehr gute Grafikleistung wird aber ebenfalls durch den „Hochgeschwindigkeits-I/O-Datentransfer“ unterstützt.

Mit einem 8 GB Arbeitsspeicher und einer bis zu 256 GB großen Festplatte werden auf dem Sony Vaio Z selbst die anspruchsvollsten Anwendungen ohne Schwierigkeiten laufen. Abhängig von dem gewählten Modell steht den Kunden auch noch ein DVD-Brenner oder auch ein Blu-Ray-Player zur Verfügung. Abgerundet wird das ultraschnelle Gerät durch HDMI, Gigabit LAN, USB 2.0, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1, 3G sowie einem D-Sub Port und einer 1,3 Megapixel Webcam. Für Arbeiten zu später Stunde verfügt die Tastatur des Notebooks über eine spezielle Beleuchtung. Ein einziges kleines Manko ist möglicherweise die Akkuleistung. Die gebotene Leistung von 7 Stunden entspricht im Vergleich mit anderen Notebooks eher nur dem Durchschnitt.

Vor allem aufgrund der hohen technischen Ansprüche des Sony Vaio Z konnte in diesem Bereich auch nicht wirklich mit einem sensationellen Wert gerechnet werden. Zu gute halten muss man dem Unternehmen aber, dass ein zusätzlicher zweiter Akku in das Gerät eingebaut werden kann. Die Akkuleistung kann in einem solchen Fall auf maximal 14 Stunden ausgeweitet werden. Zwar würde sich hinter einem zweiten Akku ein weiterer Kostenpunkt verbergen, aufgrund des deftigen Preises des Sony Vaio Z dürften diese – im Verhältnis zu den geringen Zusatzkosten — aber kaum ins Gewicht fallen. Das neueste Modell aus dem Hause Sony, welches standardmäßig mit dem Betriebssystem Windows 7 Professional in der 64-bit Version ausgeliefert wird, ist im günstigsten Fall um 2.299 Euro erhältlich. Für die teuerste und exklusivste Ausgabe des Vaio Z werden sogar 2.999 Euro fällig.  
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29. Jun 2011, 19:00

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