derzeit für ein interessantes Projekt. Die beiden möchten bis zur Consumer Electronics Show 2011
in Las Vegas, einen Tablet auf den Markt bringen, der besonders günstig sein soll und vor allem als
Lernmittel gedacht ist. Das Design des Tablets und der Prozessor stammen weitestgehend von Marvell.
Die Funktionsvielfalt und die technischen Details sind bisher sehr vielversprechend:

So wurde anstelle eines x86-Prozessors, ein sparsamer System-on-Chip, mit einem ARM-Kern aus
Marvells Baureihe Armada 600 integriert. Dieser soll eine Taktfrequenz von rund einem Gigahertz
besitzen und den ARM-v7 Befehlsssatz unterstützen.
Leistungstechnisch gesehen, ist der Chipsatz damit dem im iPad verbauten Apple A4 Prozessor,
oder dem im HP Netbook Compaq AirLife 100 eingesetzen Qualcomm Snapdragon CPU, ebenbürtig.
Das besondere an dem XO genannten Tablet dürfte jedoch sein Preis sein, der nach aktuellem Stand bei 99 Dollar liegt, jedoch noch auf bis zu 75 Dollar fallen kann.
Weitere technische Informationen zum XO-Tablet:
— Lediglich 1 Watt Leistungsaufnahme dank des Referenzdesigns und der ARM-Prozessoren
— Integrierter Videobeschleuniger fähig 1080p Videos zu de- und enkodieren
— WLAN mit Standard 802.11n
— Integriertes Bluetooth
— Integriertes GPS
— Integriertes UKW-Radio
— Integrierte Webcam
Hauptaugenmerk möchte man jedoch auf den Spass beim Lernen legen, der durch die Wiedergabe von 3D-Anwendungen und Flash Inhalten, sowie die Möglichkeit Videokonferenzen zu führen, gefördert werden soll.
Daher wird das Gerät auch nicht direkt im Einzelhandel erhältlich sein, sondern über die One Laptop Per Child Organisation, speziell an Schulen und derartige soziale Einrichtungen verkauft werden.
Ich finde es ist ein gelungenes und vielversprechendes Konzept, dass sich die beiden Partner hier ausgedacht haben, um die weltweite Bildung, gerade in ärmeren Ländern zu fördern. Zudem finde ich, dass die technischen Merkmale des XO einen sehr guten Eindruck machen.
Was ist Eure Meinung zu diesem Vorhaben?


Kommentare
Ich finde das Vorhaben absolut vorbildlich, auch wenn es nicht unbedingt ein Tablet sein muss — finde an einem Notebook arbeitet es sich um einiges besser.
Aber die Anstrengungen der Organisation sind beeindruckend.
OLPC Sache war für mich von Anfang an eine Totgeburt. Ich fand das Projekt schon immer etwas lächerlich und vielleicht sogar ein wenig zynisch gegenüber den Kindern der dritten Welt.
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