
Während vom MacBook Air und dem MacBook mini erst vor kurzem eine neue Auflage an den Start gebracht wurde, geht es einem anderen Produkt an den Kragen. Wie die Verantwortlichen von Apple in den letzten Wochen beschlossen haben, wird zukünftig kein weißes MacBook aus Plastik mehr angeboten. Allzu überraschend kommt diese Meldung aber gar nicht, da sich das Ende der weißen Modelle bereits im Vorfeld abzeichnete. Schon vor einigen Wochen kamen im Internet die ersten Gerüchte auf, die über das mögliche Ende dieser Geräte berichteten.
Zwar war Apple damals zu keiner Stellungnahme bezüglich dieses Themas bereit, dennoch lagen die Gründe in gewissem Maße auf der Hand. Für die Kunden könnte das in gewisser Weise aber dennoch ein kleiner Schlag ins Gesicht sein, da das weiße MacBook bis dato immerhin das günstigste Notebook aus dem Hause Apple war. An dessen Stelle tritt nun das kleinste MacBook Air mit einer Bildschirmgröße von 11,6 Zoll. Dieses Modell bietet das Unternehmen aktuell zu einem Preis von 949 Euro an. MacBooks befinden sich mittlerweile seit dem Jahre 2006 im Sortiment des Konzerns mit dem Apfel-Logo. Seit damals vertraut Apple auch voll und ganz auf Prozessoren von Intel. Das erste weiße MacBook aus Aluminium wurde dann rund zwei Jahre später – im Jahr 2008 – in das Angebot aufgenommen. Waren die Kunden zum Start dieser Produktreihe noch ziemlich von dem Gerät angetan, gingen die Anteile in den letzten Monaten rapide zurück.
Gegen Ende hat es sich dann nicht einmal mehr bei jedem zehnten MacBook Verkauf um ein weißes Modell mit Aluminium-Gehäuse gehandelt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Apple das 11,6 Zoll große Mac Book Air auf den Markt brachte, welches aus preislicher Sicht nur knapp über den weißen Produkten angesiedelt waren. Auch wenn das Interesse in der Vergangenheit etwas abgenommen hat, gibt es mit Sicherheit noch einen festen Stamm, der über das Ende gar nicht so sehr erfreut sein wird. Es scheint also durchaus möglich zu sein, dass ein Teil der Konsumenten in diversen Foren auf die Barrikaden steigen wird und das weiße MacBook aus Aluminium zurückfordert. Ob sich Apple – wie zum Beispiel HTC im Falle des Desire-Update – jedoch noch einmal von seiner Entscheidung abbringen lässt, gilt als äußerst fraglich.


Kommentare
Huch, auf einmal ist man als Verfechter der weißen MacBooks ganz alleine, oder wie? Schade eigentlich, denn rein von der Optik her, schlagen sie die Konkurrenten nach wie vor um längen. Leider gabs in den letzten Jahren immer wieder Abstriche bei Technik und Verarbeitung (Stichwort: Haarrisse.)
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