Der Arbeitsspeicher fällt hingegen mit 768 MB etwas dürftig aus. Was das Betriebssystem anbelangt, wird das Sony Ericsson Xperia Nozomi ebenfalls nicht ganz auf dem neuesten Stand sein. Die Nutzer müssen sich bei der Veröffentlichung aller Voraussicht nach vorerst mit Android 2.3.5 alias Gingerbread zufrieden geben. Allerdings dürften die Chancen nicht so schlecht stehen, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich ausgeliefert wird. Wie es sich für ein modernes Smartphone gehört, verfügt auch das erste Dual-Core-Gerät von Sony Ericsson über eine Front- und eine Rückseitenkamera. Wie hoch die Auflösung dieser beiden Kameras ist, lässt sich jedoch nicht entnehmen. Bei der Positionierung der Rückseitenkamera erinnert das Modell in gewisser Weise an das Samsung Galaxy S II. Die potentiellen Kunden des Sony Ericsson Xperia Nozomi dürfen sich dafür in punkto Leistung auf einiges gefasst machen. Unter dem Gehäuse steckt vermutlich ein Qualcomm Dual-Core-Prozessor der Marke Qualcomm. In Frage kommen derzeit wohl nur die Modelle Snapdragon MSM8260 und MSM8660. Nachdem bereits erste Probemodelle gefertigt wurden, scheint der Releasezeitpunkt immer näher zu rücken. Allerdings hat sich das Unternehmen bisher noch nicht dazu geäußert, wann das Sony Ericsson Xperia Nozomi tatsächlich in Deutschland in den Handel kommen wird. Eventuell plant der Konzern ja noch eine Veröffentlichung des Geräts in diesem Jahr, um auch noch ein Stück vom Weihnachtskuchen abzukriegen.
Andererseits wäre es auch durchaus denkbar, dass sich die Entwickler noch etwas mehr Zeit lassen um die Software auf Vordermann zu bringen. Diese wäre dann unter Umständen damit verbunden, dass das Gerät doch schon beim Release mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich daherkommen wird. Seien wir also gespannt auf das erste Dual Core Gerät von Sony Ericsson, jedoch könnte auch hier ein Akkuproblem die Folge sein, denn mehr Leistung heißt leider auch mehr Verbrauch. Hoffentlich stellt sich Sony in diesem Punkt geschickt an und erfasst somit mehr Marktanteile als zuvor erwartet.


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