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In den 21 Jahren, in denen ich mich mit Unternehmensgründungen beschäftige, sind mir meine Ideen zwei Mal “gestohlen” worden. Beim ersten Mal war es beinahe kritisch, beim zweiten Mal nicht – hiervon handelt dieser Bericht.

Sorgen aus der Garage
Eines der Bedenken, das ich oftmals von Unternehmern (nicht nur von meinen Studenten) höre ist, dass eine kundennahe Entwicklung bedeutet, Ideen an denen man arbeitet in die Welt hinauszutragen und man damit riskiert, dass jemand diese Ideen klaut. All die harte Arbeit wäre dann umsonst gewesen.

Dies ist mir in meiner Laufbahn tatsächlich zwei Mal passiert.
Das erste Mal war, während meiner Zeit bei Rocket Science Games. Ich wollte das Unternehmen als Parusie der Videospielindustrie an der Kreuzung „Hollywood trifft Silicon Valley“ aufstellen. Eine perfekte Positionierung, die uns dabei unterstützte viele Gelder einzuholen und jede Menge Aufmerksamkeit seitens der Presse zu generieren. Ich habe eine geniale Präsentation zusammengestellt, die (mir) diesen unausweichlichen Trend verdeutlichte. Am Ende der Präsentation zeigte ich eine „Über“-Folie, an der ich mehrere Monate lang gearbeitet hatte und die alle konvergierenden Trends der Branche umfasste. Ich benutzte Sie in allen Vorträgen und industriespezifischen Konferenzen.
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+4
22. Jan 2010, 18:43
Mobile VoIP Applikationen haben in den vergangenen Monaten ein regelrechtes Hoch erlebt. Diese Anwendungen ermöglichen es, auch mit einem Handy günstige oder kostenfreie Anrufe über Wi-Fi oder das Mobilfunknetz (3G usw.) zu tätigen, was besonders in der momentanen Wirtschaftslage und der damit einhergehenden „unfreiwilligen Erholungszeit“ hilft, eine Menge Geld zu sparen.

Doch auf einem Markt mit so vielen Anbietern, ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Ich bevorzuge die Anbieter, die dem Nutzer innerhalb einer einzigen Anwendungsumgebung nicht nur ein Dienstprogramm zur Verfügung stellen, sondern ein vollständiges Kommunikationsökosystem. Die Applikationen, die ich hier als meine Favoriten aufliste, sind Fring, Nimbuzz, Skype, Truphone und Vopium. Es gibt noch weitere (wie beispielsweise Jajah, Rebtel and Gizmo), aber zunächst möchte ich mich auf diese fünf konzentrieren.

An erster Stelle kommt für mich Fring. Fring ermöglicht Ihnen den Zugriff auf eine Vielzahl von Kommunikationsleistungen. Es ist sehr leicht herunterzuladen (per SMS, WAP oder PC) und ist mit den verschiedensten Plattformen kompatibel. Hierzu zählen z. B. Symbian 8, 9.1, 9.2, das iPhone, Windows Mobile 5 & 6, UIQ Handsets und sogar Android Phones!
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+3
10. Jan 2010, 11:30
Digitimes, eine Website, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Apples Bestellgewohnheiten in Bezug auf Hardwarekomponenten zu beobachten, um daraus Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu ziehen, hat einen saftigen Leckerbissen bezüglich der iPhones-Kamera gefunden. Apple hat anscheinend für 2010 nicht nur 40-45 Millionen Kameraeinheiten von OmniVision Technologies bestellt (im Vergleich zu 2009 waren es 21 Millionen), sondern Kamera-Chips, die mit jeweils 5 Millionen Pixeln ausgestattet sind.

Apple bestellt 40 Millionen 5-Megapixel iPhone-Kameras

Dass Apple die Kameras gemäß der iPhone Ankündigung zum Sommer verbessern würde, ist keine Überraschung, aber es ist gut zu sehen, dass die Kamerafunktion ernst genommen wird, nachdem sie in den ersten beiden iPhones vernachlässigt wurde. Hoffentlich sind diese fünf Megapixel gut eingesetzt und nicht so verzerrt wie bei meiner Samsung 5MP Handy-Kamera, wo die Pixel, die so nah aneinandergequetscht sind.
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+4
20. Jan 2010, 19:40
Es scheint, dass Google mit seinen gekürzten URLs wirklich mit Volldampf vorauseilt. Nur eine Woche nachdem der Suchmaschinengigant seine eigenen Goo.gl Kurz-URLs veröffentlicht hat, bietet auch seine Tochter-Firma YouTube einen eigenen Kurz-URL-Service an: youtu.be.

YouTube bekommt seine eigenen Kurz-URLs. Allerdings sind sie noch immer ziemlich lang.

In einem Blogeintrag, der dieses neue Feature ankündigt, schreibt YouTube, dass die Kurz-URLs ausschließlich für YouTube Videos verwendet werden (was bedeutet, dass sie für Spam-Versender nicht mehr so dienlich als Irreführungsversuche sind). Die Meldung besagt außerdem, dass Entwickler die youtu.be Kurz-Links — die auch die YouTube Video-ID beinhalten, nutzen können, um damit Thumbnails zu beschriften, was ihnen wiederum erlaubt, zu sehen wie sich ein Video verbreitet.
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+3
20. Jan 2010, 11:59
Sicher verbringen Sie genauso wie alle Menschen zunehmend mehr Zeit auf Facebook und Twitter, um Ihre Statusmeldungen zu aktualisieren und die Tweets Ihrer Freunde anzusehen. Das ist natürlich alles gut und schön, aber die Menge an persönlichen Informationen, die in Echtzeit bekannt gegeben werden und das Maß an Vertrauen, das diesen Social Networking Seiten entgegen gebracht wird, stellen gewisse Sicherheits- und Privatsphäre-Probleme dar.

Laut einer aktuellen Studie von Sophos, geben Facebook-Nutzer eine Menge persönlicher Informationen gegenüber von Freunden oder sogar Personen, die sie nicht einmal kennen. Mittels falscher Profile hat Sophos Freundschaftsanfragen an 100 zufällig ausgewählte Facebook-Nutzer verschickt. Mehr als 40 Prozent der Anfragen wurden blindlings bestätigt, so dass Sophos Zugriff auf Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Anschriften erhielt – private Daten, die ein Fremder nicht einsehen können sollte.

Die Offenheit von Twitter – jeder kann jedem folgen und Einträge werden in Suchmaschinen registriert – macht es zu einem Nirvana für Spam-Versender. Kaspersky sagt, dass täglich rund 500.000 neue und einmalige URLs in Twitter-Meldungen versendet werden, von denen jeweils zwischen 100 und 1.000 Malware-Attacken sind. Hier ist eine Übersicht über die spezifischen Gefahren, denen Nutzer dieser Seiten ausgesetzt sind sowie Ratschläge, wie sie sich verhalten können.

Wie man Facebook auf sichere Weise nutzt
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+4
19. Jan 2010, 15:35
Der 'Happy Path'
Designer reden vom 'Happy Path' — dem unbekümmerten Weg — durch eine Webseite, wenn lächelnde Nutzer richtige und vollständige Daten eingeben und die richtigen Knöpfe in der richtigen Reihenfolge drücken. Das erste Mal, als ich dieses Phänomen untersucht habe, war ich überrascht. Mein Programmierer protokollierte die Daten eines einfachen Lead-Generation-Dokuments:

31% machten einen Fehler beim ersten Versuch
7 kamen wieder auf Kurs
24 verließen die Webseite ohne Datenübermittlung – einige von ihnen nach vielen Versuchen

Das bedeutet, dass 24% der Personen, die versucht haben Ihre Daten einzugeben, hinsichtlich der Handhabung der von ihnen gemachten Fehler, von der Webseite im Stich gelassen wurden.

Was ist die beste Praxis im Umgang mit Benutzerfehlern?
1. Machen Sie deutlich, dass ein Fehler vorliegt.
2. Zeigen Sie dem Nutzer, in welchem Feld (oder in welchen Feldern) Formfehler vorliegen.
3. Zeigen Sie Fehlermeldungen an, die die Nutzer wieder auf Kurs bringen.
4. Speichern Sie die Informationen, die der Nutzer eingegeben hat —gleich ob es sich um richtige der fehlerhafte Eingaben handelt, so dass die Angaben nicht wiederholt eingegeben werden müssen.
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+4
18. Jan 2010, 22:37
Nun da die Nullen hinter uns liegen, können wir die neue Dekade mit einem großen Knall beginnen. Viele neue Technologien stehen bereit und werden in diesem Jahr für Aufsehen sorgen. Einige dieser Technologien sind absolut neu, aber viele wurden über längere Zeit entwickelt und sind nun einsatzbereit. Wenn es dabei einen Themenschwerpunkt gibt, ist es das mobile Internet. Wenn ich über die Top 10 Technologien betrachte, die das Jahr 2010 bestimmen werden, sind mehr als die Hälfte von ihnen mobil. Doch diese Technologien sind an Fortschritte gebunden, die das gesamte Web betreffen.

Zehn Technologien, die das Jahr 2010 bestimmen

Nachfolgend finden Sie meine Liste der Top 10 Technologien, die das Jahr 2010 am stärksten beeinflussen werden:
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+3
17. Jan 2010, 12:49
Wussten Sie, dass Anfang 2009 der erste „hirngesteuerte Twitter-Eintrag“ verfasst wurde? Wie wäre es, wenn wir eines Tages Windschutzscheiben mit Widgets individualisieren könnten? Schon bald werden wir möglicherweise auf neuen, innovativen und aufregenden Wegen mit Computern interagieren.

Im Hinblick auf unsere Geschichte ist es noch nicht lange her, dass das erste Telefongespräch stattfand. Relativ betrachtet, macht das den PC zu einer Erfindung des letzten Jahres und Social Networking wurde dementsprechend nur einen Augenblick später ins Leben gerufen. Stellen Sie sich nur vor, was dann in naher Zukunft kommen wird…
Die Weise, auf die wir zukünftig mit Computern kommunizieren, ist mehr als aufregend. Was vormals wie Science Fiction und Unsinn aus Hollywoodfilmen wirkte, beginnt nun auch im echten Leben Gestalt anzunehmen und einige dieser Technologien sind milde gesagt überwältigend. Hier ein Vorgeschmack darauf, was das Interface-Design der Zukunft zu bieten hat:

Heads-Up- Displays
Obwohl Heads-Up-Displays (oder HUDs) ursprünglich für die Militärluftfahrt entwickelt wurden, damit die Piloten ihren Blick nach vorn gerichtet halten konnten, werden HUDs in vielen weiteren Bereichen angewendet. Heutzutage kommen Sie in vielen Autos und einer Vielzahl experimenteller Szenarien zum Einsatz.

Die Zukunft des Interface-Designs
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+6
16. Jan 2010, 21:02
In den vergangenen Tagen gab es viel Gerede über ein YouTube Video (siehe unten), das zeigt, wie eine HP-Web Cam auf das Gesicht einer weißen Frau reagiert aber nicht auf das eines farbigen Mannes.

Als Antwort auf das Video, das mittlerweile mehr als eine Million Mal angesehen wurde, hat HP eine Erklärung veröffentlicht, das besagt: „Die zum Einsatz gekommene Technologie basiert auf Standardalgorithmen, die Unterschiede im Kontrast zwischen den Augen und den oberen Bereichen von Wangen und Nase messen. Wir denken, dass die Kamera möglicherweise Probleme hat, Kontraste zu 'erkennen', wenn die Vordergrundbeleuchtung nicht ausreichend hell ist.“

Gesichtserkennung-Technologien sind nicht rassistisch, sie sind einfach nur dumm

Wenn die Kamera tatsächlich rassistisch wäre, müssten die zu Grunde liegenden Algorithmen bzw. die Software, die die Kamera steuert, viel ausgeklügelter sein. Dafür müssten die Fähigkeiten der Software über die einfache Gesichtserkennung hinausgehen und im komplexeren Bereich der Gesichtswiedererkennung arbeiten. Das bedeutet, dass die Augen, Nase und Wangen eines Gesichts identifiziert werden müssen und darauf aufbauend, Berechnungen angestellt werden, um festzustellen, ob es sich um das Gesicht einer Person kaukasischer oder afrikanischer Abstammung handelt, es bedarf also einer sehr aufwändigen Rechenleistung, wenn man die Vielzahl an Hautfarben bedenkt, die bei jeder Rasse auftreten.
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+4
13. Jan 2010, 13:19
Ausgediente Festplatten müssen nicht unbedingt auf dem Müll landen. Der System Administrator Miguel Rivera nahm sich einen Stapel alter Festplatten, weidete einige davon aus und verwandelte Sie in hübsche Skulpturen.

Alte Festplatten werden in Autos, Motorräder und Roboter verwandelt

„Das zu Grunde liegende Konzept ist, etwas aus den Festplatten und ihren Einzelteilen herzustellen“, erklärte Rivera. „Ich wollte, dass es schwer und solide aussieht und tendierte dazu lediglich Metall zu verwenden – weder Plastik noch Klebstoff kamen zum Einsatz.“ Das Resultat sind Kreationen, die einem auf Grund ihrer Komplexität und Schönheit beinahe die Sprache verschlagen.
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+5
7. Jan 2010, 12:11