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Adobe beendet Flash-Entwicklung für Smartphones

Flash-Player

Apple Siegt: Adobe stellt den Flash-Player für Android-Geräte zum 15. August 2012 ein. Das neue Google-Betriebssystem Jelly Bean 4.1 wird den Flash-Player nicht mehr enthalten und auch nicht unterstützten. Über den Google Play Store kann man den Flash Player ab diesem Tag ausschließlich auf von Adobe zertifizierten Handys und Tablets installieren. 

In einer Mitteilung des Konzerns heißt es: "Der Flash-Player wird nicht mehr für neue Geräte aktualisiert. Der Flash-Player wird keine Android-Version nach 4.0 unterstützen." Überraschend kommt der Schritt nicht. Bereits im November 2011 hatte der Konzern angekündigt, die Multimediasoftware nicht mehr für mobile Geräte weiterentwickeln zu wollen. Stattdessen wird sich Adobe künftig auf den Web Standart HTML5 konzentrieren. Somit gab Adobe mit dieser Entscheidung öffentlicher Kritik an der Umsetzung seiner Flash-Software für Mobilgeräte nach.

Apple hat sich seit Jahren als Flash-Gegner produziert. Steve Jobs setzte schon vor vielen Jahren auf HTML5 und neue Technologien, statt auf Adobe Flash. Nun scheint diese Weisheit auch bei Adobe angekommen zu sein. In einem offenen Brief an Adobe erklärte Steve Jobs, weshalb Apple die Adobe-Technologie nicht auf seinen iOS-Geräten unterstützt. Als Begründung wird auf den hohen Stromverbrauch von Flash sowie immer neue Sicherheitslücken verwiesen. Apple liefert seine Mobilcomputer ohne vorinstallierte Flash-Software aus. Benützer, die den Flash Player dennoch auf Macs verwenden wollen, müssen die Software selbst manuell nachinstallieren.

Mit diesem Rückzug aus dem Play Store endet für Adobe die Ära des Flash-Plug-ins. Symbian und Blackberrys werden ebenso wenig unterstützt wie die neue Android Version 4.1. Adobe selbst rät ausdrücklich davon ab, die Flash-Software auf solchen Geräten die nicht zertifiziert sind zu installieren dies könnte "zu unerwarteten Verhaltensweise führen und das Gerät destabilisieren". 

Es ist möglich, das aktuelle Flash-Plug-in 11.1 auf dem neuen Google-Betriebssystem zu installieren. Im Internet sind Berichte von Anwendern zu finden die das Bereits getan haben und dies ohne auf Probleme zu stoßen. Dennoch sollte man sich dessen bewusst sein, das derartige Versuche stets auf eigene Gefahr erfolgen. Außerdem läuft man Gefahr Sicherheitslücken zu öffnen, die nicht mehr geschlossen werden können. Für die aktuelle Flash-Version soll es bis September 2013 Sicherheits-Updates und Fehlerbereinigungen geben. 

Adobe entwickelt den Flash-Player für Pc und Mac wie geplant weiter und sie sind somit nicht von dieser Entscheidung betroffen. 
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16. Aug 2012, 14:33

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