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Apple veröffentlichte zweite Beta von iOS 5

Apple veröffentlichte zweite Beta von iOS 5

Bevor die fünfte Generation des mobilen Betriebssystem iOS zur Verfügung stehen wird, lassen die Apple-Entwickler ihre Kunden bereits vorab alles über den aktuellen Stand wissen. Nachdem bereits vor drei Wochen die erste Beta-Version von iOS 5 bereitgestellt wurde, gibt es nun seit wenigen Tagen bereits eine zweite Beta. Im Vergleich zur vorherigen Beta-Version können sich die Nutzer auf einige weitere Neuerungen und Verbesserungen freuen. Wer sich die erste Testversion der neuen Generation des mobilen Betriebssystem heruntergeladen hat, der war wohl eher weniger mit dem Notification Center zufrieden gewesen. In diesem Bereich haben die Entwickler in den vergangenen drei Wochen sichtlich Hand angelegt. Wie wir schon aus den vorherigen Versionen des Betriebssystems kennen, erscheint bei der ersten Benachrichtigung im Ruhezustand ein Pop-Up mit größerer Schrift.

Dennoch ist ein gewisser Unterschied zwischen dem Notification Center der zweiten Beta von iOS 5 sowie selbiger Funktion in älteren Generationen. Apple hat aktuell nämlich dafür gesorgt, dass die Schrift des Pop-Ups auf einem leicht transparenten Schwarz gezeigt wird. Sofern eine zweite Benachrichtigung bei dem Kunden eingegangen ist, finden sich beide Nachrichten wieder in der gewohnten Leiste. Ein negativer Aspekt an dieser Funktion ist allerdings, dass bereits standardmäßig Termine bis zu 24 Stunden im Voraus angekündigt werden. Dabei wäre es für viele Apple-Nutzer bestimmt angenehmer, wenn sich der Zeitraum von 24 Stunden verändern lassen würde. Allerdings sollte die Hoffnung hier noch nicht völlig aufgegeben werden. Eventuell nehmen die Entwickler bis zur Veröffentlichung der finalen Version von iOS 5 noch weitere Verbesserungen am Notification Center vor. Trotz allem kann diese Veränderung bereits zum Bereich der Verbesserungen hinzugezählt werden. Einen merklichen Unterschied bekommen die User aber auch bei der Reaktionsgeschwindigkeit des Systems zu spüren.

Sowohl die Nutzung von Apps wie auch das Abrufen von E-Mails funktioniert mit der zweiten Beta wesentlich stabiler und schneller. Etwas Neues einfallen lassen hat sich das amerikanische Unternehmen aber auch für die „Reminders“ der Nutzer. In früheren Ausgaben wurde zwar ein bestimmtes Ereignis oder ein Termin vorab erinnert, danach verschwand diese Benachrichtigung aber völlig von der Bildfläche. Da diese Erinnerungen in der Regel bis zu 24 Stunden vor dem tatsächlichen Geschehen auf dem Gerät angezeigt werden, besteht anschließend noch immer die Gefahr, dass ein Termin vergessen wird. Ab der zweiten Beta von iOS 5 kann dies den Kunden nicht mehr passieren. Genau zum abgespeicherten Zeitpunkt fängt der Bildschirm des iPhones zu blinken an und informiert erneut über das aktuelle Event.   

Dies war es aber noch lange nicht mit den Neuerungen: In Zukunft sollen diverse iOS-Updates – vorausgesetzt sie übersteigen eine bestimmte Größe nicht – direkt über das Mobilfunknetz aktualisiert werden können. Für viele Konsumenten wird dies zum aktuellen Zeitpunkt aber nur wenig Sinn machen. Abhängig vom verwendeten Mobilfunktarif können dann nämlich ziemlich beträchtliche Kosten entstehen. Vor der Nutzung dieser Funktion wäre es auf jeden Fall sinnvoll, wenn man sich bereits im Vorfeld mit dem Mobilfunkbetreiber in Verbindung setzt. Andernfalls muss mit einer bösen Überraschung am Monatsende – in Form einer enorm hohen Telefonrechnung  - gerechnet werden. Eine der weiteren integrierten Funktionen betrifft wohl die meisten deutschen iPhone-Nutzer nicht wirklich, dennoch sollten sie nicht unerwähnt bleiben. Mit der zweiten Beta von iOS 5 stehen den Nutzern Unterstützungen für die drei größten chinesischen E-Mail-Dienste sofort zur Verfügung. Bei der Nutzung eines dieser drei Dienste, erspart man sich daher künftig eine Menge Zeit.  

Zu guter Letzt folgt nun noch auf ein Blick auf die wohl wichtigste Neuerung. Sofern die erstmalige Synchronisation zwischen einem externen Gerät und dem iOS-Gerät via USB abgeschlossen ist, kann auf eine Synchronisation über WLAN umgestellt werden. Diese Funktion steht aktuell aber leider nur Besitzern eines Mac-Gerätes zur Verfügung. Eventuell kommen in der finalen Version auch Windows oder Linux-User in den Genuss der Synchronisation via WLAN. Schon jetzt ist zweifelsfrei zu erkennen, dass Apple mit dem Release von iOS 5 im Herbst diesen Jahres definitiv einen gewaltigen Schritt nach vorne machen wird. Möglicherweise überraschen die Entwickler des Konzerns mit dem Apfel-Logo ja sogar noch mit der ein oder anderen weiteren Verbesserung. Nachdem praktisch nur positive Dinge über das neue Betriebssystem erwähnt wurden, zum Abschluss noch ein kleiner Kritikpunkt. Einige der Apple-Nutzer haben bestimmt schon die erste Beta auf ihrem Gerät installiert und wollen ab sofort dann auch die zweite Vorabversion von iOS 5 nutzen. Hier könnte es zu Komplikationen kommen, sofern in diesen drei Wochen neue Applikationen auf dem Gerät installiert wurden. Eventuell werden diese Apps nämlich nicht ordnungsgemäß übertragen. In einem solchen Fall müssen diese Anwendungen dann komplett gelöscht und anschließend wieder aus der Cloud installiert werden.  
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30. Jun 2011, 03:00

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