Schon im letzten Jahr hatte die Federal Trade Commission angekündigt den Datenschutz von Konsumenten im Internet durch die Einführung einer "Do not Track"-Option in Browsern zu ermöglichen.Benutzer sollten die Möglichkeit bekommen personalisierte Werbung im Internet zu verhindern. Sowohl Firefox, als auch Chrome bringen nun entsprechende Tools mit der "Do Not Track"-Funktion.
Mozilla Firefox:
Alex Fowler von Mozilla hatte die neue Firefox Funktion vorgestellt. Innerhalb der Browsereinstellungen ließe sich die Funktion einschalten um so ein Werbetracking zu verhindern. Ein sogenannter Do Not Track-HTTP header so bei jeden angesehenen Seite und bei jedem angeklickten Element übermittelt werden. Durch den Einsatz eines HTTP-Header verspricht man sich mehr Erfolg als durch den Einsatz entsprechender Cookies und Blacklists.

Benutzer müssten sich so nicht immer aktuelle Cookielisten herunterladen um das Werbetracking zu verhindern. Das macht aber nur sinn, wenn beide Seiten sich einig sind. Der Browser sendet, aber die Webseite muss auch empfangen und verstehen. Der "Do Not Track"-Header muss also zukünftig auch von den Webseiten ausgelesen und beachtet werden.
Google Chrome
Bei Chrome heißt die Funktion "Keep My Opt-Outs". Es kommt als Chrome-Erweiterung und erlaubt das permanente Ausschließen von sogenannten Tracking-Cookies. Googles Ansatz basiert also entgegen der Firefox Idee auf Cookies und Werbenetzwerken. Aber die Erweiterung geht mit dem Problem um, dass man bei Löschen der Cookies auch die Opt-Out-Funktion verlieren würde. Diese sollen durch die Erweiterung auch nach Löschen der Cookies gesperrt bleiben. Chrome erlaubt außerdem das Sperren von sogenannten Flash Cookies.
Auch Microsoft plant die Umsatzung der "Do Not Track"-Funktion. Problematisch sind die unterschiedlichen Ansätze der Browser. Würde man eine gemeinsame Idee umsetzen, würde das sicher dem Benutzer weiterhelfen. So bewegen sich die Ansätze in unterschiedliche Richtungen. Und bei der Firefox-Lösung muss man wohl auf die Selbstverpflichtung der Werbenetzwerke hoffen. Aus Kundensicht ist das aber eher ungenügend. Besser wäre da ein technisch einwandfreies Verfahren. Googles Ansatz im Chrome scheint da am meisten Potential mitzubringen.


Kommentare
Kommentieren