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Flash Player bringt volle Hardware-Videobeschleunigung

Flash: Stage VideoSchon seit Version 10.1 nutzt der Flash Player die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte beim Videodecoding, um damit die CPU zu entlasten. Mit der Beta 10.2 wird dieser Ansatz weiterverfolgt. Mit dem sogenannten Stage-Video-API übernimmt der Grafikchip im Idealfall nun die komplette Videoverarbeitung und nicht nur das Decoding der H.264.

Mit Firefox unter Windows 7 ist es so beispielsweise möglich eines der HD-Beispiele von Adobes Seite mit einer CPU-Auslastung von 0% auszuführen.

Stage-Video wird auch von den Mac und Linux-Versionen des Flash-Players unterstützt. Auf dem Mac liegt die CPU-Auslastung zwar noch höher als auf Windows-PCs, aber der Ansatz zeigt eine deutliche Verbesserung.

Damit man die Vorteile von Stage Video nutzen kann, muss der jeweilige Webseitenbetreiber allerdings Änderungen an der Webseite und den Flash-Video-Playern vornehmen. Videos werden dann mit dem
flash.media.StageVideo - Objekt
wiedergegeben. Das Video wird so auf einer eigenen Ebene wiedergegeben. Das Video wird so ohne die eigentliche Playernavigation wiedergegeben. StageVideos lassen sich allerdings nicht in ein SWF-Objekt einbetten und die Videos lassen sich noch nicht frei drehen. Das sind wohl eher Nachteile theoretischer Natur, aber trotzdem wird wohl an der Behebung gearbeitet.

StageVideo soll in Zukunft auch auf mobilen Geräten, Fernsehern und Set-Top-Boxen laufen. So nutzt Google TV offenbar schon StageVideo um die schwache Atom-CPU zu entlasten und die Arbeit auf den Grafikchip zu verlagern.
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7. Jan 2011, 12:54

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