Wieso weiß Google von dem Schädling?
Viele User fragten sich, nachdem sie erstmals die Warnmeldung gelesen hatten, weshalb die Suchmaschine überhaupt wissen konnte, dass ihr Rechner mit dem falschen Virenscanner infiziert sei? Der böse Verdacht kam auf, Google durchsuche heimlich die Computer der Benutzer. Diesem Vorwurf tritt der Konzern vehement entgegen. Der Schädling sende unfreiwillig einige Daten an Google, erklären die Experten des Unternehmens. Die entsprechenden Datensätze werden demnach über einige Proxy Server geleitet, die zur Suchmaschine gehören. Google kann diese Daten nach eigener Aussage zweifelsfrei der Malware zuordnen. Gemeinsam mit den Daten sendet der Schädling auch die IP-Adresse des infizierten Rechners. Auf diese Weise wird es der Suchmaschine möglich, die Warnmeldung nur auf den befallenen Rechnern einzublenden. Sobald der Datenfluss versiegt, betrachtet die Suchmaschine die Infektion als beseitigt und die Warnmeldung verschwindet wieder.
Google warnt vor gefälschtem Virenscanner
Wie wird man die Scareware wieder los?
Google rät nur versierten Personen dazu, den Virus auf eigene Faust beseitigen zu wollen. Generell gibt es zwei Varianten, wie Privatpersonen ohne Hilfe von Experten die gefälschten Scanner vom Rechner entfernen können. Zum einen sollte man über einen stets aktualisierten seriösen Virenscanner verfügen, der auf dem neuesten Stand ist. Dieser sollte in der Lage sein, den Schädling zu beseitigen. Wer aber noch Zweifel verspürt, sollte zum anderen der alten Weisheit vertrauen, dass man eine Schadsoftware nur dadurch endgültig loswird, dass man die Festplatte formiert und das System neu aufspielt.


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