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Need for Speed: The Run – Vorschau

Need for Speed: The Run – Vorschau


In dieser Woche startet die Need for Speed Reihe in ihre nächste Runde. In „Need for Speed: The Run“ schlüpft der Spieler in die Rolle des erfahrenen Rennfahrers Jack, der an einem besonderen Rennen von San Francisco nach New York teilnehmen und dabei 200 andere Rennfahrer hinter sich lassen möchte. Obwohl das Rennspiel nicht mehr Inhalt zu bieten hat, ist Abwechslung und Spannung auf jeden Fall garantiert. Bevor man mit 200 Sachen über den Asphalt brettern darf, gibt es noch ein kleines Video zu sehen. In diesem wird der Spieler kurz an die Aufgabe und das Spiel herangeführt. Anschließend steht die erste grundlegende Entscheidung bevor: Möchte man eher mit einem Ford Shelby GT 500, einem Nissan oder einem BMW M3 GTS an den Start gehen.  Schon nach kurzer Zeit beginnen die ersten Herausforderungen wie Zeitfahren oder der Polizei entkommen. Um eine Etappe erfolgreich abzuschließen, müssen verschiedene Missionen erledigt werden.

Irgendwann ist es aber dann vorerst zu Ende mit dem Fahrspaß als Jack von einer Truppe Cops gestellt wird. Doch glücklicherweise stehen dort nach wenigen Metern drei Luxuskarossen bereit, mit denen das Rennen fortgesetzt werden kann. Mit dem nunmehr schnelleren Gefährt stehen wieder zahlreiche Etappen auf dem Programm, bis schließlich das Ziel als Erster erreicht wurde.Nach den spielerischen Elementen nun ein kurzer Ausblick auf die optische Darbietung des Spiels. Durch die verschiedenen klimatischen Erscheinungen wie Sonnenschein, Schnee oder gar Sandstürme bekommt „Need for Speed: The Run“ einen besonders hohen Realismusfaktor. Teilweise machen Blitz und Donner sogar den Eindruck, dass sich diese Geschehnisse mitten im Raum abspielen.Eine interessante Veränderung gibt es auch beim Sound. Während in früheren Versionen von Need for Speed zumeist amerikanischer Hip-Hop oder R'n'B zu hören war, dominiert in der kommenden Ausgabe eindeutig der Orchester-Faktor. Auch die Übersetzung der Dialoge auf Deutsch hat dieses Mal sehr gut geklappt und ist angenehm zum anhören.Einen kleinen Kritikpunkt gibt es bei der Lenkung anzubringen. Speziell wenn es in Richtung der Höchstgeschwindigkeit geht, lässt sich das Auto mit der Tastatur nur relativ schwer steuern. Daher empfiehlt sich vor allem für Fahranfänger die Verwendung eines Controllers, da mit diesem die Handhabung wesentlich einfacher ist.  

Je nach Fahrerfahrung kann der Spieler in „Need For Speed: The Run“ zwischen einer von vier Schwierigkeitsgraden wählen. Dabei haben die Entwickler einen guten Mix zwischen den einzelnen Stufen gefunden. Während Neulinge in der ersten Stufe doch schon relativ bald mit der Konkurrenz mithalten werden können, ist der Anspruch im höchsten Schwierigkeitsgrad selbst für Könner noch immer relativ hoch.Wer sich eine Pause von der harten Kampagne nehmen möchte, der kann sich unter anderem in der Challenge Serie oder im Multiplayer-Modus vergnügen. Im Groben unterscheiden sich die einzelnen Missionen kaum vom Kampagnen-Modus, dafür lassen sich interessante Goodies freispielen. Dennoch könnte es durchaus passieren, dass dieser Modus bei den Spielern nicht so wirklich gut ankommt. Ganz anders der Multiplayer-Modus. Hier können immer wieder neue Strecken und Autos freigespielt werden, was den Spielspaß natürlich auf mehrere Stunden ausdehnt. Zu diesem Zweck müssen sich nicht unbedingt Freunde in der unmittelbaren Umgebung befinden, da auch online gegen andere Rennfahrer gespielt werden kann.

Fazit:
Mit Need for Speed: The Run haben die Entwickler im Vergleich mit den Vorgängern auf jeden Fall noch eine Schippe draufgesetzt. Die Kampagne ist zwar verhältnismäßig kurz, allerdings sorgen die überaus realistischen Witterungsverhältnisse wieder einmal für das absolute Highlight. Ansonsten ist vor allem noch der Multiplayer-Modus hervorzuheben, der viele freispielbare Rennstrecken und Autos beinhaltet. Wer Rennspiele mit Spitzengeschwindigkeiten von weit über 200 km/h liebt, wird auch an „Need for Speed: The Run“ nicht vorbeikommen.
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15. Nov 2011, 18:40

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