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Popularität von Windows 7 steigt

Popularität von Windows 7 steigt

Zwar ist Microsoft mit seinem Windows-Betriebssystem am Computer-Markt weiter eindeutig der Marktführer, dennoch lief in den vergangenen Jahren nicht unbedingt alles nach Wunsch. Schon seit längerer Zeit haben die Verantwortlichen des Unternehmens damit zu kämpfen, dass die aktuellste Version des Betriebssystems – Windows 7 – keinen großen Zuspruch fand. Daher war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein Großteil der Geräte noch immer mit Windows XP laufen. Ein ziemlich beeindruckender Wert wenn man bedenkt, dass diese Version des Betriebssystems am 25. Oktober sein zehnjähriges Bestehen feiert. In den letzten Monaten gelang Microsoft aber zumindest ein erster Teilerfolg. Mit dem Ende des vergangenen Monats verlor Windows XP erstmals seit langer Zeit die absolute Mehrheit. Dies ändert vorerst aber nichts daran, dass es weiterhin kein anderes Betriebssystem auf der Welt gibt welches aus weltweiter Sicht häufiger zum Einsatz kommt.

Obwohl noch immer beinahe jeder zweite Nutzer Windows XP die Treue hält, ist Stephen L. Rose – Manager des Konzerns – alles andere als gut darauf zu sprechen. Erst vor wenigen Wochen sorgte er mit einer vakanten Aussage für Aufregung. Damals gab er in einer Stellungnahme auf dem offiziellen Windows-Blog an, dass Windows XP schon seit längerer Zeit auf den Friedhof gehören würde. Der Grund dafür ist seiner Meinung nach die mangelnde Sicherheit. Schon seit mehr als zwölf Monaten werden die Nutzer, die Windows XP mit ServicePack 2 auf ihrem Rechner installiert haben nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt.

Wer also trotz allem auf dem 10 Jahre alten Betriebssystem beharrt, der sollte dies zumindest mit dem ServicePack 3 kombinieren. Für diese Variante stellt das Unternehmen nämlich derzeit noch Updates ein. Eine solche Warnung scheint von den Usern aber nicht sonderlich ernst genommen zu werden. Immerhin ist die Suche nach Windows XP mit der dritten Generation des ServicePacks bei jedem dritten Rechner vergebens. Diese These des Konzern-Managers scheint tatsächlich einen hohen Wahrheitsgehalt zu haben, wie eine Studie des Antivirus-Spezialisten Avast bewiesen hat. 

Etwa drei von vier XP Rechner sind zum heutigen Zeitpunkt bereits mit sogenannten Rotkits verseucht. Über diese Rotkits werden Spam und Malware über das Internet verbreitet. Ob der Zuwachs der Marktanteile bei Windows 7 den Verantwortlichen des Unternehmens ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann — ist daher eher unwahrscheinlich. Inzwischen nutzen etwa 28 Prozent aller Internet-Nutzer die aktuellste Version des Betriebssystems, dennoch hätte sich der Konzern ein wesentlich schnelleres Wachstum erwünscht. Im Vergleich mit den Marktanteilen Ende Mai konnte Windows 7 einen Zugewinn von knapp über zwei Prozent verbuchen. Die letzten  60 Tage waren neben Microsoft aber auch für den Konkurrenten Apple relativ erfreulich.

Vor allem durch die Veröffentlichung eines Updates konnte Mac OS X Marktanteile in Höhe von 1,6 Prozent dazugewinnen. Darf den aktuellen Zukunftsprognosen für das restliche Jahr 2011 Glauben geschenkt werden, wird Windows 7 schon bald der große Gewinner sein. Marktforschungsinstitute prophezeien dem Unternehmen derzeit ein Wachstum auf knapp 42 Prozent. Damit könnte Windows 7 noch vor dem Ablauf diesen Jahres in Sachen Marktanteilen an Windows XP vorbeiziehen.  
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13. Aug 2011, 10:43

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