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Skype möchte dank entwickelnder Märkte weiter wachsen!

Skype möchte dank entwickelnder Märkte weiter wachsen!

Skype sucht nach eigenen Angaben derzeit verbissen nach Märkten, die noch nicht so weit entwickelt sind, um sich zu vergrößern. Am liebsten möchte das Unternehmen seine Präsenz an jenen Orten wachsen lassen, wo die Smartphone Nutzung noch weniger verbreitet ist. 

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Skype auf den Betriebssystemen BlackBerry, Palm, Symbian, Android und Windows. 6.5 verfügbar. Wie Sravanthi Agrawal – Kommunikationsleiter von Skype Mobile für Europa, den Mittleren Osten und Afrika – meint, gebe es vor allem im Nahen Osten noch einige Möglichkeiten, um sich dort besser zu positionieren. 

Doch Skype hat scheinbar schon ein Mittel gefunden, wie man in solchen Regionen punkten kann. Die Entwickler des Unternehmens haben einen mobilen Client für Low-End-Handys entwickelt, der weder Wi-Fi noch 3G Fähigkeiten besitzt. Dies hat den Grund, dass in vielen Regionen – wie dem Nahen Osten, Afrika oder Zentralasien – die 3G-Netze (noch) nicht ausgebaut wurden. 

Skype möchte in diesen Gebieten auf Nummer sicher gehen und verzichtet deshalb dort auf Wi-Fi und 3G-Verbindungen, da diese möglicherweise instabil werden könnten. Aus diesem Grund setzt auf die PSTN-Infrastruktur, die laut Mark Douglas – Skype Mobile Produkt Manager – wesentlich stabiler sein soll.  Dies zahlt sich vor allem für den Betreiber aus, da der Client auf allen Betriebssystemen laufen wird.  

Skype möchte dank entwickelnder Märkte weiter wachsen!

Skype hofft, dass die Leute in diesen Regionen in Zukunft eher auf Telefonkarten verzichten werden und stattdessen SkypeOut-Minuten kaufen. Mit diesen können vom mobilen Gerät Telefongespräche zu anderen Handys oder Festnetznummern geführt werden. Vom Kauf solcher Skype Minuten würde nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Betreiber profitieren. 

Allerdings hat Skype den Nachteil, dass es nicht in allen Märkten die günstigste Variante ist. Dennoch gehen die Verantwortlichen davon aus, dass dies im Durchschnitt eine sehr kosteneffiziente Möglichkeiten zum Telefonieren ist. 

Aber auch die internationale Konkurrenz fürchtet sich langsam vor Skype. In diesen Kreisen wird befürchtet, dass das Unternehmen den Betreibern demnächst zahlreiche Einnahmen durch internationale Anrufe abnehmen wird. Schon jetzt hat Skype Vereinbarungen mit einigen internationalen Partnern wie Verizon, KDDI und Hutchinson 3G.

Erst vor wenigen Tagen trafen die Verantwortlichen von Skype eine neue Vereinbarung mit der Qtel-Gruppe, die in 17 Ländern im Nahen Osten, Nordafrika und Asien tätig ist. Speziell in Jordanien und den Philippinen soll eine enge Zusammenarbeit herrschen. 
Aber Skype möchte nicht nur intensiver in die neuen Märkte einsteigen, sondern plant auch direkt die ersten Bonusaktionen für die Kunden aus diesen Ländern. So werden derzeit Gutschriften für Gespräche ins Festnetz und  in Mobilfunknetze verlost.

Normalerweise müssten die Kunden SkypeOut Credits auf ihrem Account hochladen, um Telefonate zu Handy- oder Festnetzbesitzern zu führen. Wie bereits in Europa und einigen anderen Ländern, sind auch im Nahen Osten Gespräche von Computer zu Computer weiter kostenlos.
Für das Unternehmen ist dies der erste Deal mit einem Partner, der auch im Nahen Osten tätig ist. Ein Skype Verantwortlicher sagte: "Wir fühlen uns haben wir gute Beweise Punkte Betreibern wir nicht ausschlachten wollen, ihre Einnahmen zu zeigen. Wir fühlen uns ziemlich gut über die Tatsache, wir können die Betreiber den Dienst zu ergänzen." 

Abgesehen von der Verfügbarkeit hatte Skype in der Vergangenheit auch mit anderen Problemen in Nahost zu kämpfen. So gab es einige Gebiete und Länder in dieser Region, wo das Programm für etliche Nutzer gesperrt wurde. Dies kam bislang auch in einigen Orten vor, wo die Skype Software eigentlich problemlos heruntergeladen werden könnte. 
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19. Feb 2011, 19:00

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