
Am 17. Dezember 2010 will die Symbian Foundation ihre Webseiten abschalten und so die Weiterentwicklung von der Symbian OS an Nokia weitergeben. Die Foundation will sich in Zukunft um die Lizenzierung von Software kümmern. symbian.org, developer.symbian.org und einige Unterseiten mehr, sind von der Deaktivierung betroffen. Auch die zahlreichen Accounts bei den sozialen Netzwerken werden lahm gelegt, darunter Facebook und Twitter.
Der Download des Quelltextes, wie auch Zusatzentwicklungen von Symbian wird in Zukunft auch nicht mehr möglich sein. Die Stiftung plant aber eine kostenpflichtige Herausgabe der Daten auf USB-Sticks oder ähnlichen Speichermedien.
Nokia, der finische Mobiltelefonhersteller, hat sich bereit erklärt die Dokumentation von Symbian, welche von der Symbian Foundation zuletzt gepflegt wurde, zu erhalten. Auch Entwickler sollten sich jetzt an Nokia halten, wenn es um Software für Symbian geht.
Fazit
Mal schaun ob Nokia den Code herausrückt. Wenn nicht, stirbt Symbian eh. Ich denke mit dem Betriebssystem macht sich Nokia keinen Gefallen, jetzt wo Samsung und Sony Erricson ausgestiegen sind. Meine Hoffnung ist, dass Nokia endlich begreift, dass sie mit Symbian keine Zukunft mehr haben. So könnte einst das Vorzeigeunternehmen zum Verlierer werden. Hoffen wirs mal nicht!


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