
Die Arbeiten an dem kommenden Betriebssystem Windows 8 von Microsoft scheinen sehr gut voran zu schreiten. Nach einer umfangreichen Beta-Phase, in der ausgewählte Partner des Unternehmens von einer Vorabversion der neuen Version — Gebrauch machen dürfen — soll im Januar 2012 dann ein offener Release Candidate veröffentlicht werden. Sofern alles glatt läuft, ist ein Start von Windows 8 dann im Herbst oder im Winter des kommenden Jahres zu erwarten. Zwar hat der Konzern im Rahmen der Worldwide Partner Conference eine erste Vorschau des Nachfolgers von Windows 7 präsentiert, allzu viele Informationen sind aber dennoch nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Spätestens beim RC von Windows 8 werden wir dann genau wissen, was uns alles erwarten wird. Zumindest ließ sich das Unternehmen dazu hinreißen, einen kurzen Ausblick auf die Systemanforderungen von Windows 8 zu werfen. Bei diesem besagten Event hielt Tami Reller- Vizepräsidentin des Unternehmens – gleich mehrere Präsentationen und Vorträge ab.
Ob beabsichtigt oder nicht, während einer kurzen Rede kam Reller zumindest kurz auf die Systemanforderungen des neuen Systems zu sprechen. Viele Konsumenten und Experten fürchteten wohl schon die Worte der Vizepräsidentin, da in der Vergangenheit in diesen Belangen keine wirklich guten Erfahrungen mit Microsoft gemacht wurden. Immer wieder wurde von den Computer-Nutzern bemängelt, dass sich die Anforderungen zwischen den einzelnen Versionen zu stark unterscheiden. Somit war für einige Interessenten oftmals ein neuer Rechner notwendig, um auch das aktuellste Betriebssystem von Microsoft nutzen zu können. Mit Windows 8 soll ein solches Horror-Szenario nicht mehr passieren. Immerhin sprach die Verantwortliche des Unternehmens im Rahmen der Präsentation davon, dass zwischen den Systemanforderungen von Windows 7 und dessen Nachfolger kein Unterschied bestehen soll. Eventuell werden die Anforderungen von Windows 8 an das Gerät im Laufe der Zeit sogar etwas herabgesetzt. Um Windows 7 derzeit nutzen zu können, muss das verwendete Gerät über einen 1 GHz Prozessor sowie einem Arbeitsspeicher von einem Gigabyte verfügen. Ebenso wird ein freier Festplattenspeicher von rund 20 GB benötigt, selbst bei älteren Modellen sollte dies also keinesfalls zu Problemen führen.


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