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Windows 8 – ein erster Ausblick

Windows 8 – ein erster Ausblick

Während ein Großteil der Computer-Nutzer noch immer mit Windows XP arbeitet und im Internet surft, steht im kommenden Jahr bereits der dritte Nachfolger dieses Betriebssystems in den Startlöchern. Nachdem sich Windows Vista eigentlich bis heute nicht wirklich durchsetzen konnte, sieht die Sache mit Windows 7 schon etwas besser aus. Abgesehen von den deutlich positiveren Kritiken, nimmt auch der Marktanteil langsam aber stetig zu. Auch wenn uns Windows 8 erst im Jahr 2012 erwarten wird, gab es im Vorfeld bereits eine Menge über den Nachfolger von Windows 7 zu hören und zu lesen. Angefangen mit einem deutlich geringeren Arbeitsspeicherbedarf als beim Vorgänger bis hin zur sogenannte „Metro-Oberfläche“ gab es in den vergangenen Wochen und Monaten viele heiß diskutierte Themen. 

Zu Beginn diesen Monats war es dann mit den Spekulationen endlich vorbei. Steven Sinofsky – Chef des Unternehmens – und seine Mannen präsentierten im Rahmen einer Präsentation eine Vorabversion von Windows 8. Sofern man sich lediglich auf die Aussagen des Konzerns verlassen würde, müsste das neue Betriebssystem wahrlich eine Revolution in diesem Bereich darstellen. Speziell von der optimierten Arbeitsoberfläche zeigt sich die Führungsetage Microsofts mehr als begeistert. Einer der größten Kritikpunkte bei den Windows-Betriebssystem war bisher, dass mit jeder Version der Arbeitsspeicherbedarf deutlich nach oben schnalzt. Darf Steven Sinofksy Glauben geschenkt werden, so soll sich dies ändern.

Angeblich werden durch Windows 8 nur noch 281 MB RAM blockiert. Nachdem ein solcher Quantensprung natürlich für Aufsehen und Hellhörigkeit sorgt, wurde die Vorabversion von Windows 8 etwas genauer unter die Lupe genommen. Zumindest bei der Installation gab es eigentlich nichts auszusetzen. Bei einem schnellen Rechner lässt sich das Betriebssystem in maximal 15 Minuten komplett installieren. Auch nach den ersten Startvorgängen bleibt das Bild eigentlich durchwegs positiv. In verschiedenen Geschwindigkeitstests liegt Windows 8 nur einen Hauch hinter seinem direkten Vorgänger. Was sich im ersten Moment möglicherweise schockierend anhört, wird aufgrund der Tatsache, dass es sich noch nicht um die finale Version handelt, wieder relativiert. Im direkten Vergleich mit Windows 7 ist in dem Test besonders hervorgestochen, dass durch die angepriesene Metro-Oberfläche die Bedienbarkeit doch wesentlich vereinfacht wurde. Für ausführliche Spiele- oder Grafiktests ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Da die Entwicklungsarbeiten an Windows 8 noch nicht abgeschlossen sind und die Grafikkarten-Treiber bisher nur in den äußersten Ausnahmefällen optimiert wurden, würde eine solche Überprüfung das Bild des neuen Betriebssystems verfälschen.

Anhand der sonstigen Navigation erscheint es aber als durchaus denkbar, dass es auch in diesen Bereichen erhebliche Verbesserungen geben wird. Besonders ins Auge gestochen ist dies beim Booten des Systems. Während Windows 7 für den Geschmack vieler Nutzer doch zu viel Zeit in Anspruch genommen hat, gelingt der Startvorgang schon in der Pre-Version von Windows 8 um 10 bis 15 Sekunden schneller. Aber auch sonst gibt es einen weiteren positiven Punkt zu vermerken. Da bei vielen Note- und Netbook-Herstellern weiterhin die Akkulaufzeit der größte Sargnagel ist, werden die Kunden definitiv darüber erfreut sein, dass Windows 8 die Laufzeit des Akkus um beinahe 10 Prozent steigern kann.
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24. Sep 2011, 12:30

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