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Windows Sicherheit Grundlagen

In diesem Artikel geht es um grundlegende Sicherheitsregeln für Windows Benutzer. Wenn diese beachtet werden, ist es sehr unwahrscheinlich das der eigene PC mit Schadprogrammen infiziert wird.

Die wichtigsten Regeln sind, nur vertrauenswürdige Software herunterzuladen und keine verdächtigen Links anzuklicken.
Konkret heißt das: Bevor du ein Programm herunterlädst, prüfe ob es ein bekanntes Programm ist, das z.B. auf großen IT-Seiten empfohlen oder angeboten wird.
Wenn das zutrifft, musst du darauf achten die Installationsdatei aus einer vertrauenswürdigen Quelle herunterzuladen. Also entweder direkt auf der Herstellerseite oder bei einem großen Downloadportal.
Schadsoftware kann auch nur durch den Aufruf einer Website installiert werden. Deswegen sollten keine Links angeklickt werden bei denen die Webseite eine nicht bekannt ist.
Auch Links die im Namen von Freunden verschickt werden könnten gefährlich sein, wenn z.B. deren E-Mail Account gehackt und zum versenden von Spam missbraucht wird.

Um die automatische Installation von Schadsoftware zu verhindern, was z.B. bei aufrufen einer Website oder beim öffnen eines Office Dokuments passieren kann, sollten zwei Regeln beachtet werden:
Die installierteSoftware und Windows immer auf dem neuesten Stand halten um keine Sicherheitslücken auf dem PC haben. Häufige Einfallstore für Malware sind z.B. der Browser, dessen Plugins und Windows selbst.
Außerdem ist es empfehlenswert am PC nicht mit Administratorrechten zu arbeiten. Denn wenn man keine Admin Rechte hat, kann auch keine schädliche Software unbemerkt installiert werden (ausnahmen sind in selten Fällen möglich).
Das Benutzerkonto das direkt nach der Windows-Installation erstellt wird hat standardmäßig Administratorrechte.
Die Rechte können unter Windows 7 so geändert werden:
Systemsteuerung -> Benutzerkonten ->  Kontotyp ändern -> auf Standardbenutzer stellen.
Wenn man jetzt eine änderung am System durchführen möchte wird man nach dem Passwort eines Administrators gefragt (es muss zusätzlich noch einen Admin-User geben!)

Unter Windows xp funktioniert das ähnlich, allerdings müssen dort Programme nicht erweiterte Rechte benötigen explizit als anderer Benutzer ausgeführt werden.

Natürlich ist es sehr wichtig ein aktuelles Antiviren Programm zu nutzen und auch regelmäßig das gesamte System zu prüfen.
Allerdings kann bei groben Benutzerfehlern auch eine Schutzsoftware oftmals nicht mehr helfen.
Viele User denken es könnte nichts passieren wenn sie eine Antivirensoftware installiert haben. Das ist falsch. Die Sicherheit des Systems hängt zu einem großen Teil vom Benutzer selbst ab.

Um Daten zu entwenden ist es aber nicht einmal nötig Malware auf dem Rechner zu installieren. Häufig wird der User so getäuscht das er seine Daten einfach an den falschen Empfänger übermittelt.
Das wir häufig mit sogenannten "Phishing Mails" gemacht. Diese sind angeblich von einer Bank und fordern von euch die Eingabe von Kontodaten. Das darf auf gar keinen Fall gemacht werden da eine Bank niemals per Mail nach Zugangsdaten fragt.
Eine andere Möglichkeit ist die eingegebene URL im Browser auf einen anderen Server umzuleiten. Das heißt, auch wenn ihr die richtige Adresse eurer Bank eingebt, könnten ihr auf den Server eines Betrügers umgeleitet werden.
Um das zu verhindern, sollte man bei der Eingabe von wichtigen Zugangsdaten z.B. beim Onlinebanking immer genau prüfen ob man mit der richtigen Webseite kommuniziert und ob die Verbindung verschlüsselt ist.
Folgende Dinge müssen zutreffen damit die Verbindung sicher ist: Wenn ihr eine verschlüsselte Seite öffnet, färben alle modernen Browser die Adressleiste oder ein Symbol daneben ein. Die Adresse beginnt dann mit "https://".
In diesem Fall darf keine Warnmeldung wegen einem Zertifikat angezeigt werden, sonst müsst ihr die Verbindung beenden.

Wenn alle hier genannten Regeln beachtet werden, ist es sehr unwahrscheinlich das euer PC mit Schadsoftware infiziert wird oder das Daten entwendet werden.




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25. Jan 2012, 19:32

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