In dem unten angeführten Artikel diskutiert Todd Carothers, der Vizepräsident und Brandmanager der Gesellschaft CounterPath, über die Entwicklung von dem Skype-Unternehmen.
Als Bridge Port Networks (mittlerweile übernommen von Counter Path) angefangen hat zu arbeiten, waren wir uns bereits sicher, dass die stationären Linien der Stimmtonverbindung in der nächsten Zeit den Niedergang erleben und durch das mobile Netz ersetzt werden, das unwahrscheinlich schnell expandiert (mittlerweile gibt es mehr als 4,6 Millionen Mobiltelefonnutzer). Wir haben außerdem auch gewusst, dass wegen dem Preisdruck der Gewinn von Mobiloperatoren früher oder später sinken wird. Aber was wir nicht vorhersagen konnten, war die Tatsache, was für eine große Rolle Skype in dem System von Telekommunikationen spielen wird und was für ein Gewinn in diesem Gebiet erzielt wird. Wie ist es dazu gekommen? Zu diesem Zeitpunkt hat Skype erst mit seiner Tätigkeit angefangen, und sein Einfluss war minimal. Wir konnten es uns nicht vorstellen, dass eines Tages Skype zu einem Katalisator wird, der die Mobiloperatoren dazu zwingen wird ihre Preispolitik zu überdenken. Aber wir haben uns geirrt. Und tatsächlich, die meisten Gesellschaften der Festnetz- und Mobilfunk-Verbindung, mit denen wir 2004 die Zusammenarbeit angefangen haben, hatten Skype ausschließlich als eine Mücke betrachtet, die um das Gebiet Telekommunikation rumfliegt und lästig summt. Sie alle haben die Gefahr unterschätzt, die von dem sich nähernden Konkurrenten ausging. Aber heutzutage ist es kein Geheimnis mehr, dass Skype alle möglichen Erwartungen übertroffen hat. Der TeleGeography Statistik zufolge repräsentiert diese Gesellschaft ca. 12% aller internationalen Anrufe.
In dem Artikel von TeleGeography geht es auch darum, dass die Anrufzahl von einem Skype-Konto zu einem anderen mit einer rasenden Geschwindigkeit wächst: im Jahr 2008 haben sie 51% betragen, und heute ist die Zahl auf 63% gestiegen. Und wenn man zu dem oben erwähnten die Tatsache hinzufügt, dass die Zahl der Skype-Nutzer, die jeden Tag online sind, permanent wächst, kann man vermerken, dass Skype sich den Gewinn von stationären Operatoren methodisch erkämpft. Auf dem unten dargestellten Diagramm ist die laufende Anzahl von Skype-Nutzer, die online sind, dargestellt.

Was bedeutet es im wirtschaftlichen Sinne? Es existiert noch eine interessante Statistik:

Der Einfluss vom Internet hat es bereits geschafft, den stationären Operatoren 13 Milliarden Dollar wegzunehmen. Mit Skype wird dieser Einfluss in der näheren Zukunft nur noch wachsen.
Lassen Sie es uns vorstellen, wie groß der Einfluss von Skype in der nähensten Zukunft sein wird, indem wir die oben dargestellten Zahldaten berücksichtigen.
Erstens, es ist klar, dass Skype weiterhin der fixierten Verbindung, die ihre Popularität rasend verliert, auf den Fersen bleibt. Die o.g. Zahlen sind ein Beweis dafür. Wenn Skype seine Politik genauso weiterführt, dann bleiben die Mobilnetzoperatoren in einer Sackgasse, da sie von der anderen Seite unter Druck von den Mobiloperatoren mittels Fixed Mobile Substitution stehen.

Ergänzend dazu wäre es hinzufügen, dass der einzige Service von stationären Operatoren, der seine Popularität bewahrt hat, ist ein breitbandiges Netz, dass vom Skype benötigt wird. Insofern hat Skype tatsächlich den Vorteil im Vergleich zu den Operatoren der fixierten Verbindung.
Zweitens, Skype "attakiert" auch die Mobiloperatoren. Mit Nutzen von Mobile VoIP, funktioniert Skype unter verschiedenen mobilen Betriebssystemen auf den verschiedenen Geräten. Sogar die großen Mobiloperatoren eröffnen den Zugang zu ihren Netzen, damit die Anwendungen, die mit Mobile-VoIP arbeiten, durch ihre Datenkanäle funktionieren können. Es führt zu den großen Veränderungen, weil es 80% des Gewinns bedroht, der von den Sprachanrufen erzielt wird. Auf dem Mobile World Congress haben die Firmen Verizon Wireless und Skype offiziell den Anfang der Kooperation verkündet. Demnach wird Skype bald auch durch Verizon-Netze funktionieren. Die Gesellschaften Orange (FT), Vodafone und Telefonica planen in Kürze dasselbe. Dies ist eine wunderschöne Nachricht für die Nutzer. Aber nicht länger als in 4-5 Jahren wird das Schicksal der Operatoren der fixierten Vebindung auch die Mobiloperatoren einholen – sie werden angangen, an den Gewinn von den Stimmtonanrufen zugunsten von VoIP-Anlagen zu verlieren. Das ist eins der Gründe dafür, dass die Mobiloperatoren gezwungen werden, die eigene Tarifpläne zu ändern.
Drittens, Skype integriert sich in viele Unternehmen. Es ist bereits Skype for Business erschienen und man kann es annehmen, dass das Programm Skype PBX vollständig den Bedarf von privaten Telefonnetzen decken wird. Es hilft Skype die führenden Positionen bei den Verbrauchern und großen Unternehmen zu erobern.
Viertens, Skype ist ein bedeutender Kommunikationskanal. Das Programm Skype kann die Unternehmen und deren Kunden verbinden und dabei einem Unternehmen helfen, das eigene Netz zu organisieren, um alle Nutzer dieses Unternehmens zu verbinden. Im Nutzerkontext bedeutet das, dass es möglich wird, zwischen der dienstlichen und privaten Telefonverbindung umzuschalten.
Vom Anfang an wurde die allmähliche Eroberung des Weltkommunikationsnetzes (benutzend die o.g. Schritte) zum Ziel von Skype. Aber es gibt auch gute Nachrichten für die Operatoren von dem fixierten Netz und Mobiloperatoren: die Gesellschaft Counter Path verkauft die Produkten und Technologien, die die Bekämpfung von Skype ermöglichen. FMC und Softphone sind die flexiblen, funktionellen und für den Nutzerangenehmen Produkten, die mit der Ausstattung vom beliebigen Operator kompatibel sind.
Eins steht fest: das Jahr 2010 verspricht in dem Gebiet von Telekommunikationen sehr interessant zu sein! Der Kampf hat gerade erst begonnen!

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