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Je mehr Computer (Smartphone, Laptop, Desktop) du hast, desto schwieriger wird es, auf deine Dateien (insbesondere Musik-, Bild- und Videodateien) zuzugreifen und das wann und auf welchem Gerät du gerade möchtest. Die Apple-Lösung für dieses Problem ist die konstante Synchronisation deines iPhones mit deinem Laptop. Dabei stehen immer Kabel und das Kopieren von Dateien auf der Tagesordnung. Die Antwort von Microsoft heisst Mesh, aber sie befindet sich nach mittlerweile zwei Jahren immer noch in der Beta-Phase und kann nur auf Windows-Computer eingesetzt werden. Das neue israelische Unternehmen Libox glaubt einen besseren Weg gefunden zu haben und ist ab sofort für deinen Desktop, Online und auf dem iPhone verfügbar.

Libox ist eine P2P-Anwendung, die nach allen Medien auf deinem Hauptcomputer (Fotos, Videos, Musik) sucht und diese anderen Geräten über Libox oder Browser verfügbar macht. Die Anwendung für das iPhone ist seit Kurzem auf iTunes erhältlich. Du kannst deine gesamte Fotogalerie betrachten, deine Videos abspielen und sogar jeden einzelnen Titel deiner Musikkollektion geniessen. Nachteil: dein Laptop dient dabei als Server.
+1
28. Aug 2010, 23:19
Christian OwensSein Name: Christian Owens. Sein Alter: 16. In nur zwei Jahren machte er seine erste Million, “inspiriert von Apple-Chef Steve Jobs“, wie er sagt. Und das ging so:

Der britische Teenager bekam seinen ersten PC mit sieben. Drei Jahre später hatte er einen Mac und brachte sich selbst Webdesign bei. Nach weiteren vier Jahren – 2008, mit 14 – gründete er seine erste Firma und Website: Mac Bundle Box (vielleicht kennt sie jemand). Die ansprechend gestaltete Seite war sehr stark angelehnt an das Konzept von MacHeist, wo schon länger Software-Pakete angeboten wurden. 

Bei Mac Bundle Box wurde ein Paket sehr schicker Anwendungen für Mac OS X zu einem ermäßigten Preis für eine begrenzte Zeit angeboten. Christian Owens verhandelte dabei direkt mit Entwicklern um Nachlässe für deren Software. Das resultierende Bundle hatte dann beispielsweise einen Wert von 400 $, wurde aber für ein Zehntel dieses Preises verkauft (Genau, wie bei MacHeist).
+7
22. Aug 2010, 11:03
Seit den frühesten Tagen des Internetunternehmertums, existieren enorme ideologische Unterschiede hinsichtlich dessen, was ein erfolgreiches Online-Unternehmen ausmacht. Diese Unterschiede wurden von Geistesgrößen benannt, die unsere Einstellungen in Bezug auf Finanz-, Entwicklungs- und Unternehmensmodelle in Frage stellen, sowie in Bezug auf den grundlegenden Anlass, überhaupt eine Neugründung ins Leben zu rufen.

5 geniale Vordenker, die Unternehmensneugründung neu definiert haben

Ich stelle Ihnen fünf Investoren, Entwickler und Unternehmer vor, die Unternehmensneugründung grundlegend verändert haben.
+6
31. Jul 2010, 13:45
Zu Beginn meiner Karriere hatte ich Patenten und dem geistigen Eigentumsrecht gegenüber die Einstellung „wir bewegen uns zu schnell, um uns mit Anwälten zu befassen“. Das änderte sich, als ich der Geschäftsführung eines jungen Unternehmens beitrat und wir am gleichen Tag Microsoft und Sony wegen Patentrechtsverletzungen verklagten und damit 120 Millionen US Dollar gewannen.

Ein paar Hinweise: Dieser Beitrag ist nicht als Rechtsberatung oder allgemeiner Ratschlag zu verstehen und er bezieht sich ausschließlich auf das US-Recht. Außerhalb der USA können Ergebnisse in Abhängigkeit zum vorherrschenden Rechtssystem variieren.
Bei einer meiner Veranstaltungen zum Thema Unternehmertum an der Universität von Stanford, arbeitet Dan Dorosin von Fenwick & West LLP als Gastlektor zu den Themen Unternehmensgründung und geistiges Eigentum. Die meisten Inhalte dieses Beitrags stammen aus Dans Vorlesungen. (Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass ich alles richtig wiedergebe.) Sie scheinen voll von juristischen Definitionen zu sein, doch meine beiden wichtigsten Punkte sind:

1. Unternehmer müssen sich dieser rechtlichen Möglichkeiten bewusst sein und
2. Es ist gut einen sachverständigen Berater zum Thema geistiges Eigentum zu Rate zu ziehen, noch bevor Sie Fördergelder einsammeln.
+2
26. Jan 2010, 15:06
In den 21 Jahren, in denen ich mich mit Unternehmensgründungen beschäftige, sind mir meine Ideen zwei Mal „gestohlen” worden. Lesen Sie Teil 1, um zu erfahren was beim ersten Mal geschah. Dieses Mal war es wirklich ernst.

Bitte denken Sie daran, dass dieser Beitrag nicht der Rechtsberatung dient oder als genereller Ratschlag angesehen werden sollte. Ich möchte lediglich davon berichten, was mir passiert ist.

Kundennahe Entwicklung
Wir starteten meine letzte Firma Epiphany und ich war im Silicon Valley unterwegs, um herauszufinden wie Marketingabteilungen in großen Firmen funktionieren, ein Vorgang, den ich Customer Discovery nenne. Die erste Hypothese für Epiphany (von meinem viel clevereren Partner Ben) war, dass auf Grund der Automatisierung verschiedener Abteilungen eines Unternehmens (Produktion, Rechnungswesen, Vertrieb) auch den Marketingabteilungen diese Umstellung bevorsteht.

Ich erinnere mich daran, dass wir unsere Ideen zum Thema Marketing-Automatisierung einem Vizepräsidenten im Marketing-Bereich einer großen Firma im Silicon Valley vorstellten. Seine enthusiastische Antwort war: „Das wird die Marketingarbeit revolutionieren!“ Er fuhr fort: „Ich werde meinen Chef überzeugen, damit unsere Firma Ihr erster Kunde wird.“ Ich hätte allerdings stutzig werden sollen, als er meinte: „Ich hätte gerne eine Kopie Ihrer Präsentation, um sie ihm zu zeigen.“ Geschmeichelt zu hören, was für eine tolle Idee wir hatten, missachtete ich eine meiner Grundsatzregeln und überließ ihm eine Kopie.
+3
23. Jan 2010, 17:34
In den 21 Jahren, in denen ich mich mit Unternehmensgründungen beschäftige, sind mir meine Ideen zwei Mal “gestohlen” worden. Beim ersten Mal war es beinahe kritisch, beim zweiten Mal nicht – hiervon handelt dieser Bericht.

Sorgen aus der Garage
Eines der Bedenken, das ich oftmals von Unternehmern (nicht nur von meinen Studenten) höre ist, dass eine kundennahe Entwicklung bedeutet, Ideen an denen man arbeitet in die Welt hinauszutragen und man damit riskiert, dass jemand diese Ideen klaut. All die harte Arbeit wäre dann umsonst gewesen.

Dies ist mir in meiner Laufbahn tatsächlich zwei Mal passiert.
Das erste Mal war, während meiner Zeit bei Rocket Science Games. Ich wollte das Unternehmen als Parusie der Videospielindustrie an der Kreuzung „Hollywood trifft Silicon Valley“ aufstellen. Eine perfekte Positionierung, die uns dabei unterstützte viele Gelder einzuholen und jede Menge Aufmerksamkeit seitens der Presse zu generieren. Ich habe eine geniale Präsentation zusammengestellt, die (mir) diesen unausweichlichen Trend verdeutlichte. Am Ende der Präsentation zeigte ich eine „Über“-Folie, an der ich mehrere Monate lang gearbeitet hatte und die alle konvergierenden Trends der Branche umfasste. Ich benutzte Sie in allen Vorträgen und industriespezifischen Konferenzen.
+4
22. Jan 2010, 18:43