3D-Objekte sollen sich mit einer neuen Software viel schneller und preisgünstiger als je zuvor in Computersimulationen anschließen lassen. Entwickelt wurde dieses Programm von einem Informatiker des in Saarbrücken befindlichen Max-Planck-Instituts für Informatik Thorsten Thormählen. Diese Software genannt als "3D Szenenanalyse" ermöglicht Bestimmung von markanten Referenzpunkten in einer beweglichen Szene und anschließend Berechnung deren Position. Somit kann Lage und Gestalt zum Beispiel eines Autos bestimmt werden.
Früher brauchte man dafür Marker und Orientierungspunkte auf das Auto und in den Hintergrund kleben. Die neue 3D-Szenenanalyse entdeckt im Video eigene Referenzpunkte. Die bisherige Methodik benötigte teure Laserscanner. Jetzt genügt es mit einer handelsüblichen Videokamera das Objekt aufzunehmen.