
Wie es derzeit aussieht schafft man beim finnischen Konzern den Umschwung nicht wirklich. Scheinbar sind viele potentielle Konsumenten noch immer skeptisch, ob die neue Strategie von Nokia tatsächlich Früchte tragen wird. In den letzten Monaten hat das Unternehmen unter anderem angekündigt, dass ab den kommenden Jahren zahlreiche Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 von Microsoft auf den Markt gebracht werden sollen. Während die Flaute in diesem Bereich wohl noch durchaus für die Verantwortlichen Nokias nachzuvollziehen ist, bereiten die niedrigen Verkaufszahlen der gewöhnlichen Mobiltelefone wohl doch einige Sorgen.
Bei einem Blick auf die Unternehmenszahlen im Zeitraum April bis Juni 2011 wird schnell klar, dass sich das finnische Mobilfunkunternehmen weiterhin in einer tiefen Krise befindet. Inzwischen sieht es sogar so schlimm aus, der Konzern rote Zahlen weit im hohen Bereich verbuchen muss. Die Verluste der letzten Monate – die weltweit rund 400 Millionen Euro betragen – sind dabei vordergründig auf die hinkenden Verkaufszahlen im Bereich der Handys und Smartphones zurückzuführen. Der direkte Vergleich mit den Werten des Vorjahres zeigt, dass sich das finnische Unternehmen weiterhin im freien Fall nach unten befindet. Im zweiten Quartal des Jahres 2010 konnte Nokia nämlich noch einen Gewinn von knapp 230 Millionen Euro verbuchen.


