
In dieser Woche stellten die Entwickler vom Suchmaschinengigant Google einige neue Suchfunktionen vor, die die Internetsuche künftig noch einfacher machen sollen. Internet-Nutzer können dann ihre Suche per Spracheingabe starten. Ebenso konnte die Bildersuche weiter verbessert werden, so dass das auffinden des gewünschten Bildes noch schneller funktionieren sollte. Vorerst werden diese Funktionen allerdings nur mit dem Google-Browser Chrome und auf der englischen Website des IT-Riesen verfügbar sein. Dennoch dürfte es Google mit diesem Schritt gelungen sein, den Druck auf die Konkurrenz – allen voran auf Microsofts Bing – deutlich zu erhöhen.
Immerhin sind sich mehrere Analysten einig, dass sämtliche Funktionen – die das Unternehmen in dieser Woche präsentiert hatte – von den Bing Entwicklern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in der Form umgesetzt werden können. Selbst die Microsoft-Verantwortlichen werden wohl früher oder später erkennen, dass die neuen Google-Tools für Bing keine Hilfe sind. Im Gegenteil: Es ist sogar davon auszugehen, dass sich die Kluft zwischen Google und der Konkurrenz wieder vergrößert. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Entwicklern von Bing und Yahoo, um möglicherweise nicht komplett in der Versenkung zu versinken? Auf jeden Fall müssen sich die beiden Unternehmen Gedanken machen, welche neuen – selbst entwickelten – Funktionen in naher Zukunft auf die Beine gestellt werden können. Andernfalls hätte Google wohl leichtes Spiel, da die anderen Suchmaschinen immer erst nachrüsten müssen.

In einigen Monaten soll die neueste Version 7.5 von Windows Phone veröffentlicht werden. Vor einigen Tagen scheint nun endgültig an die Öffentlichkeit durchgedrungen, was die Entwickler von Microsoft für das kommende Update geplant haben. Wie zu erwarten war, wird das Unternehmen weiterhin voll und ganz auf Bing-Dienste setzen. Nach dem Vorbild von Google Maps soll in Windows Phone 7.5 – die unter dem Codenamen Mango bekannt ist – unter anderem eine Navigationssoftware namens Bing Maps integriert werden. Auch sämtliche andere Neuerungen sollen Bing Dienste betreffen. Hierbei handelt es sich unter anderem um Bing Audio. Dank diesem Service lassen sich anhand weniger Soundfragmente komplette Lieder mit dazugehörigem Album und dem jeweiligen Künstler finden. Verständlicherweise haben die Verantwortlichen von Microsoft dabei aber auch an ihren eigenen Profit gedacht. Sobald nämlich ein Lied fertig analysiert wurde, wird der Nutzer direkt in den Marketplace weitergeleitet, wo er den analysierten Song für einen geringen Betrag käuflich erwerben kann. Das wohl nützlichste Tool ist aber zweifelsohne Bing Vision. 






