
Aus ungenannten Quellen im Umfeld von Groupon heißt es, dass die Firma mit Banken in Verhandlungen über einen Börsengang steht, der dem Startup eine Bewertung von 15 bis 20 Mrd $ einbringen würde.
Googles 6 Milliarden-Übernahmeangebot abzulehnen war vielleicht doch keine so schlechte Idee.
Groupon hat ein Jahr explosiven Wachstums hinter sich und mit unermüdlichem Fundraising 950 Millionen $ von Wagniskapitalgebern wie Morgan Stanley, Greylock, Ventures, Andreessen Horowitz und Kleiner Perkins Caufield & Byers eingeworben.
Vor kurzem äußerte sich Groupon-Chef Andrew Mason so dazu:
Wir sind begeistert, dass Groupon das Vertrauen einiger der weltweit respektabelsten Investmentfirmen gewinnen konnte. Mit deren Unterstützung können wir unsere Mission fortsetzen: verändern, wie Menschen an ihrem Wohnort einkaufen und davon überall auf der Welt vor Ort Firmen profitieren lassen.
Zwei Quellen bestätigten der New York Times gegenüber, dass die Startup-Firma sich auf einen Börsengang dieses Frühjahr vorbereitet und dafür mehrfach mit Bankvertretern zusammengekommen ist.
Ein erfolgreicher Börsengang von Groupon wäre auch ein positives Signal für die Zusammenarbeit zwischen Startups und der Welt des Risikokapitals. Genau das haben viele Risikokapitalgeber – und die Chefs der von ihnen unterstützten Firmen – 2010 beobachtet und für 2011 vorausgesagt. Eine erfolgreiche Platzierung von Groupon an der Börse wäre auf jeden Fall ein Hammer.

