Die paar Wochen vor Weihnachten verkaufen sich elektronische Geräte wie Tablets oder Smartphones bekanntlich am besten. Verständlicherweise möchte zu dieser Zeit auch jedes Unternehmen ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Eventuell fällt knapp vor den größten Verkaufsmöglichkeiten ein Unternehmen dieser Branche aus dem Rennen.Zum momentanen Zeitpunkt sieht alles danach aus, als würde der taiwanesische Konzern HTC schon in Kürze keine Smartphones mehr in Deutschland verkaufen dürfen. „Schuld“ ist mit dem Patentverwerter IPCom ausgerechnet ein deutsches Unternehmen. Vor etwas längerer Zeit übernahm IPCom von Bosch eine Vielzahl an Patenten. Im Rechtsstreit mit HTC geht es primär um das Patent mit der Nummer 100, welches einen Algorithmus zur Zuordnung von Nutzerprioritäten auf Basis von vordefinierten Nutzerhierarchien in UMTS-Netzen beschreibt. An dieser Sache ist nun auch der Haken. Das taiwanesische Unternehmen hat bei sämtlichen seiner Smartphones genau auf diese Technologie zurückgegriffen, was der Ansicht von IPCom nach nicht rechtens ist.

