
Seit die Meldung über die defekten Sandy Bridge Chips von Intel publik wurde, vergeht kein Tag mehr, an dem es nicht von einem der zahlreichen Notebookhersteller weitere Neuigkeiten gibt. Es ist erst wenige Tage her, da hat sich Hewlett-Packard dazu entschlossen, sämtliche Geräte mit den defekten Chipsätzen aus den Handel genommen. Nun konnte man von Seiten des Unternehmens vernehmen, dass sich die Lieferung der Notebooks mit den neuen Intel-Prozessoren ein wenig verzögern wird.
Wäre alles planmäßig abgelaufen, so hätte HP bereits am 27. Februar 2011 die neuen Pavilion dv6 und dv7 Geräte in den USA ausgeliefert. Potentielle Kunden müssen sich nun bis in das Frühjahr hinein gedulden, wo dann endlich der Versand der Geräte starten soll. Die beiden neuen Modelle werden die neuesten Core i5 und i7 Chips eingebaut haben, die auf der modernen Mikroarchitektur Sandy Bridge basieren. Wie man es von der Presse gewohnt ist, war sie auch diesmal sofort zur Stelle.
Allerdings wollte sich keiner der Verantwortlichen von HP zu einem Kommentar über die Lieferverzögerungen der neuen Laptops hinreißen lassen. Wie auch immer, bereits in der vergangenen Woche hat Chip-Hersteller Intel darauf hingewiesen, dass sich der Start bestimmter Laptops und Desktop-PCs um einige Wochen verzögert kann. Dies betrifft alle Modelle, in denen ursprünglich die defekten Sandy Bridge Chips eingebaut hätten werden sollen.


