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Datenschutz

Stayfriends gedacht als Portal für ehemalige Schulfreunde, fotografiert jetzt deutsche Schulen, um wahrscheinlich die Suche einfacher machen zu können. Das Ziel ist erstmal 20.000 Schulen. Gesetzlich ist das kein Problem, so lange keine Personen abgebildet sind und das Foto nicht auf dem Gelände der Schule gemacht wurde. So orientiert sich das Webprojekt sehr an Google Street View. Doch es kam schon zu etwas radialeren Methoden, denn Stayfriends-Anhänger haben einen Lehrer, der sich die Autonummer der Fotografen aufschrieb, gewaltätig angegriffen. (Infos von: Spiegel Online)

Meine Meinung zu dem Vorhaben ist geteilt. Einerseits finde ich es gut, wenn Bilder von Schulen für Suchen nach Freunden helfen, andererseits finde ich es nicht in Ordnung wenn man Personen körperlich angeht. Muss aber dazu sagen, dass ich Google Street View auch als unkritisch sehe.

Was haltet ihr davon?
193 Mal gelesen
+1
3. Okt 2010, 08:41
Viel wurde diskutiert und viele Meinungen wurde geäußert. Es gibt sowohl Gegner als auch Befürworter des Google's Straßenpanoramadienstes Street View. Nun heißt es: noch in diesem Jahr wird Street View auch in Deutschland eingeführt.

Google Street View bald auch in Deutschland
Google Street View Car auf deutschen Straßen

Zuerst werden Aufnahmen der 20 größten Städte Deutschlands online veröffentlicht und jeder mit einem Internetanschluss wird in der Lage diese zu durchwandern. Klingt toll, oder? Viele stellen sich aber die Frage, wie kann man es mit dem Datenschutz und dem Recht auf Privatsphäre vereinbaren.

Während es Kritik nur so hagelte, hat Google dem ganzen Widerstand zum Trotz die Straßen in Deutschland mit den berühmt-berüchtigten Street View Cars monatelang abgefahren und eine riesige Menge an Fotos gesammelt.

Warum macht es Google?
284 Mal gelesen
+4
10. Aug 2010, 11:30
Datenschützer erzürnt: Google nutzt Informationen nicht angemeldeter Nutzer

Google "personalisiert" jetzt seine Resultate auch, wenn die Benutzer nicht auf Google angemeldet sind. Darüber sind andere Seiten, die auf Suchmaschinenoptimierung basieren nicht sehr erfreut.

Personalisierung ist eine beschönigende Umschreibung für die Vorgehensweise von Google. Google „verbessert“ Ihre Suchergebnisse mit Hilfe von Informationen aus Ihrem Webprotokoll. Mountain View tat dies bereits bei Benutzern, die bei Google angemeldet sind, so dass es auf Dienste wie Gmail und den Google Kalender zugreifen konnten. Aber jetzt hat es Google auf alle Benutzer abgesehen – egal ob angemeldet oder nicht.
396 Mal gelesen
+4
13. Jul 2010, 12:00
Das Bookmarking-Widget von HTC Sense auf dem Incredible macht sporadisch Screenshots beim Surfen im Internet.
Datenschutzkatastrophe: HTC Droid Incredible speichert Browser-Screenshots im internen Speicher

Das wäre ja eigentlich gar nicht das Schlimme, aber die Fotos werden dauerhaft gespeichert.
221 Mal gelesen
+2
17. Jun 2010, 11:12
Leitfaden für die neuen Datenschutzeinstellungen von Facebook

Falls ihr Facebook noch nicht aufgegeben habt, dann ist es Zeit einen zweiten Blick auf die neuen Privatsphäre-Einstellungen zu werfen, die nun nicht mehr wie ein riesiges Labyrinth daherkommen. Hier sind die Infos, wie man mit dem neuen System zurechtkommt.
422 Mal gelesen
+3
14. Jun 2010, 17:53
Das Browser-Plugin Opt-Out schaltet die Javascripts ab, die Webseiten verwenden können, um Informationen zum Surfverhalten zu sammeln. Es verhindert indes sämtliche Abfragen, also auch die der IP Adresse. Verbraucher- und Datenschützer kritisieren die Herangehensweise von Google, da das grundsätzliche Problem nicht beseitigt würde.

Google Opt-Out-Plugin verfügbar

Google hat auf die massiven Forderungen von Verbraucherschützern reagiert und veröffentlichte nun das Browser-Plugin Opt-Out, das den Werbeanalysedienst Google Analytics im Browser abschaltet. Verbraucherschützer werfen Google Analytics vor, es würde gegen deutsche Datenschutzgesetze verstoßen.
235 Mal gelesen
 0
25. Mai 2010, 23:03
Alan Eustace ist der Chef aller Google-Programmierer und hat nun für die erste große Datenpanne geradezustehen. Eustace, der im Unternehmen die Position des Senior Vice President of Engineering and Research bekleidet, hat bei Google die schier unüberschaubare Zahl kleiner Teams zu koordinieren, die parallel an verschiedensten Projekten arbeiten. Diese Strategie, viele kleine Task-Forces für unterschiedliche Projekte zu installieren und diese parallel arbeiten zu lassen, gilt als ein Stützpfeiler dafür, dass Google sein hohes Innovationstempo über ein ganzes Jahrzehnt halten konnte. Jetzt wird aber genau dieses System für die Datenpanne verantwortlich gemacht.

Google Chefprogrammierer muss für die Datenpanne geradestehen
Alan Eustace
319 Mal gelesen
+4
19. Mai 2010, 20:42
Die Mädels und Jungs von Electronic Frontier Foundation haben in einem Experiment herausgefunden, dass 84% aller Internetnutzer auch ohne Cookies durch einen Fingerabdruck des Browsers eindeutig zu identifizieren sind.
Browser hinterlassen eindeutigen Fingerabdruck - Auch ohne Cookies
So wurden Freiwillige untersucht, die die Seite http://panopticlick.eff.org/ besucht haben. Jeder Interessierte kann dort auch herausfinden, ob auch sein Browser einen eindeutigen Fingerabdruck hinterlässt.
575 Mal gelesen
+4
18. Mai 2010, 01:26
Wie ein Sprecher von Google am Freitag bekanntgab, hat Google „versehentlich“ mit seinen Kamera-Wagen für Street View unbefugt persönliche Nutzerdaten aus drahtlosen Computernetzen aufgezeichnet. Das Unternehmen werde die Daten jetzt „so schnell wie möglich“ löschen. Zudem wird die WLAN Datensammlung mittels der Kamerawagen komplett gestoppt.

Google speicherte
441 Mal gelesen
+5
15. Mai 2010, 14:57
Es war eine schlechte Woche für alle, die wie ich denken, dass die Diskussionen über den Datenschutz Informationsdienste oftmals in boshafte Halloween-Monster verwandeln, die es darauf abgesehen haben, ihre Kunden aus purer Freude zu terrorisieren und zu demütigen.

Hinweis an Silicon Valley: Wie man Datenschutz nicht handhaben sollte

Am Montag hat die Federal Trade Kommission die erste von drei Konferenzen zum Thema Datenschutz und Technologie abgehalten, bei der eine Reihe Verbraucherschützer und Juristen vor einer bevorstehenden Daten-Apokalypse warnten. Ereignisse der jüngsten Zeit bekräftigen ihre Ansicht. Sprint berichtet beispielsweise, dass es in den vergangenen 13 Monaten mehr als 8 Millionen Anfragen zu den GPS-Daten der Aufenthaltsorte und Bewegungen ihrer Kunden von Strafverfolgungseinrichtungen gab. (Sprint ermittelt nun, wie viele Kunden betroffen sind. Schätzungsweise handelt es sich um Tausende.)
161 Mal gelesen
+2
19. Jan 2010, 06:50