Das junge Team hinter der Facebook-Alternative Diaspora hat vor kurzem den Quellcode ihres Projekts freigegeben, und damit sich freiwillig dem kritischen Blick der Welt ausgesetzt.Aus der Entwicklergemeinde waren seither Kommentare zu den aktuellen Builds zu hören, zu AGPL als verwendetem Lizenzmodell, und der Programmiersprache, für die sich das Diaspora-Team entschieden hat: Ruby, eine Wahl, die in der Regel große Pro- und Kontra-Fraktionen hervorbringt.
Bislang haben nur wenige Entwickler eigene lauffähige Diaspora-Installationen erzeugen können. Der Code ist laut Diaspora-Team in einem extremen Pre-Alpha-Stadium, also voller Bugs, unstabil und ständigen Veränderungen unterworfen. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt — weil es noch kaum Features gibt. Da hatten viele ein wenig mehr erwartet.

Diaspora, die gross angekündigte Open-Source-Alternative zu Facebook, geht am 15. September mit dem Versprechen an den Start, dass dies lediglich der Anfang ist.