
Wie es derzeit aussieht wird der Konzern Electronic Arts sein Imperium im Bereich der Spiele-Entwicklung weiter ausbauen. Bereits im vergangenen Monat hat sich abgezeichnet, dass eine Übernahme des Publisher PopCap unmittelbar bevorsteht. Zu früheren Zeiten wurde immer wieder über eine mögliche Ablösesumme von rund 700 Millionen Euro spekuliert. Wie es scheint finden sich unter den Verantwortlichen von EA einige Personen mit Verhandlungsgeschick, da die Verkaufssumme den offiziellen Berichten zufolge etwas niedriger liegt als erwartet.
Das Unternehmen PopCap Games trat erstmals im Jahr 2000 auf dem Spielmarkt in Erscheinung. In einer Pressemeldung gab Electronic Arts zu Protokoll, dass ein Treffen mit der Führungsetage des Publishers zu einer Einigung führte und der Kauf damit praktisch unmittelbar bevorsteht. Die beiden Konzerne versprechen sich durch die Übernahme eine Win-Win-Situation. Abgesehen von der finanziellen Entlohnung, könnte PopCap vor allem vom vorhandenen Vertriebsnetz des Übernahmepartners profitieren. Anders sehen da schon die Pläne von EA aus. Während das Unternehmen im PC- und Konsolenbereich auf sehr soliden Beinen steht, soll nun Schritt für Schritt der Casual-Markt erobert werden.

Aktuell ist die Online-Plattform Steam von Valve nahezu konkurrenzlos. Geht es nach den Entwicklern von Electronic Arts, soll diese Vormachtstellung jedoch schon bald der Vergangenheit angehören. Der Publisher präsentierte in diesen Tagen seinen neuen Online-Spieleservice – der auf den Namen Origin hören wird- dieser kann in naher Zukunft mit einigen hochwertigen Titeln glänzen. Unter anderem sollen FIFA 12, Kingdoms of Amalur: Reckoning sowie Battlefield 3 in einer exklusiven Ausgabe über die neue Online-Plattform spielbar sein. Ebenso dürften die Entwickler das lang erwartete Rollenspiel „Star Wars: The Old Republic“ ebenfalls über Origin veröffentlichen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber vorerst nur eine Beta-Version der Plattform online.
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