Wenn man bisher gerne die seit 2008 gegebene Möglichkeit zum Video Chat via Gmail genutzt hat sollte man sich schon einmal von seiner dortigen Freundesliste verabschieden. In den kommenden Wochen wird Google den Video Chat via Gmail durch die Google+ Hangouts ersetzen (die Aktion läuft bereits seit Montag). In der erklärenden Blognachricht des Gmail Teams heißt es: „anders als der alte Video Chat mit seiner Peer-to-Peer Technologie nutzen die Hangouts die Leistungsfähigkeit des Google Netzwerkes und werden dadurch zuverlässiger und qualitativ besser sein.“ „Man kann auch weiterhin mit denselben Leuten wie vorher chatten – und in den Hangouts kann man sie nicht nur erreichen wenn sie Gmail nutzen, sondern sogar dann, wenn sie Google+ im Browser oder auf ihrem Android oder ihrem iOS Gerät haben.“ Der Suchmaschinenriese brennt darauf Werbung für sein soziales Netzwerk zu machen und hat schon früher versucht, die Grenzen zwischen den Nutzern von Gmail, Google Maps und anderen Diensten von Google zu verwischen. Wenn man sich in eine dieser Anwendungen einloggt kommt die Meldung man sei in Google+ eingeloggt.


Berichten zu Folge soll das neue iPad 2 mit einer neueren Version des Betriebssystems iOS ausgestattet sein. Es wird gemunkelt, dass neue Gesten zur Steuerung des iPads Bestandteil sein werden. Um die gestiegenen Hardwareanforderungen befriedigen zu können, soll ein Zweikern-Prozessor mit 1,2 GHz Takt zum Einsatz kommen. Dieser soll auf dem Cortex A9-Design von ARM basieren und zum Vorgänger eine geringere Leistungsaufnahme aufweisen. Als Grafikchip könnte eine PowerVR SGX543-Einheit mit erheblich mehr Leistung verbaut werden. Diese ist für einen Zweikern-Betrieb optimiert, was zusätzlich mehr Leistung bringen soll. Das Display wird wieder 9,7 Zoll groß sein, wobei das iPad 2 ebenfalls 512 MB RAM besitzt. Dieser taktet jedoch nicht mit 800 MHz, sondern mit 1066 MHz.
Was Google mit seinem heiß angekündigten Google TV wohl in der Pipeline hat, fragen sich viele. Kooperationsabkommen, etwa mit Pandora oder Napster, zielen auf den reinen Medienkonsumenten, aber die wahre Killerapplikation wird Videotelefonie über Set-Top-Boxen wie der Revue für 
