
Die Vielfalt der Tablet-Modelle hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Nachdem im Vorjahr noch das Apple-Gerät das Nonplusultra war, gibt es mittlerweile zahlreiche andere Modelle, die mit anderen Betriebssystemen und mit zumindest ebenso guten Leistungen wie das iPad aufwarten können. Allerdings verbirgt sich hinter der Tatsache – dass Googles Android praktisch von allen Herstellern in Anspruch genommen werden kann – auch ein gewisser Nachteil für die Produzenten. Je mehr Hardware-Hersteller nämlich das mobile Betriebssystem von Google nutzen, desto schwerer dürfte es die unmittelbare Konkurrenz haben. Die Unternehmen müssen deshalb auch andere Mittel und Wege finden, um sich deutlich von den Produkten der anderen Hersteller abgrenzen zu können. Mit dem Flyer-Tablet hat HTC nun vor einiger Zeit ein Modell auf den Markt gebracht, welches sich von den anderen abheben soll. Ob die Entwickler von HTC diese Bestrebungen wirklich umsetzen konnten, zeigt der nachfolgende Test.
Design
Dabei ist schon beim ersten Blick zu sehen, dass das HTC Flyer kein gewöhnliches Tablet sein mag. Das Gerät mit einem 7 Zoll großen Display muss sich aber dennoch eine kleine Kritik gefallen lassen. Anscheinend waren die Entwickler nicht wirklich kreativ genug, um sich ein eigenes Design zu überlegen, da genau auf jenes Format zurückgegriffen wurde, welches schon beim allerersten Galaxy Tab zum Einsatz kam. Anstatt dem Unternehmen jedoch eventuell fehlende Kreativität anzulasten, wurde dieses Format noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Immerhin wurde das Gerät so konzipiert, dass es in nahezu jede größere Jackentasche passt. Zwar mag dies nicht unbedingt der geeignetste Transportweg sein, für den Notfall erfüllt dies aber doch seinen Zweck. Das Tablet mit dem Super-LCD-Display gehört mit einem Gewicht von 420 Gramm eher zu den „Schwergewichten“ dieses Segments. Die leichtesten Modelle auf dem Markt weisen mittlerweile ein Gewicht von weit unter 200 Gramm auf.


Das Galaxy Tab konnte mit einem modifizierten Kernel auf 1,2 GHz übertaktet werden. Bisher funktioniert der Hack nur auf den Versionen des Galaxy Tab, die über den US-Mobilfunkanbieter Sprint verkauft werden. Beim Smartphone Galaxy S ist eine Übertaktung schon seit dem Sommer 2010 möglich.
