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Google Street View

Microsoft bietet Bing Street Sperr-Möglichkeit

Die Damen und Herren von Microsoft sind gerade dabei, einen Konkurrenzdienst zu Google Street View auf die Beine zu stellen. Da solche Services bei den Datenschützern gar nicht so gerne gesehen werden, hat sich das Unternehmen nun zu einem interessanten Schritt entschlossen. Obwohl Bing Maps – wie der Dienst von Microsoft heißen wird – noch nicht einmal in den Startlöchern steht, wird es schon bald die Möglichkeit eines Vorabwiderspruchs geben. Mit diesem Schritt können Privatpersonen dafür sorgen, dass ihre Wohnung oder ihr Haus inklusive Grundstück nicht von Bing Maps öffentlich gezeigt werden. Wie der Konzern in diesen Tagen vermeldete, soll ab dem 01. August 2011 von dem Einspruchsrecht Gebrauch gemacht werden können. Diese Möglichkeit wird vorerst für exakt zwei Monate bestehen. In der späteren Zukunft soll das Widerspruchsrecht erst wieder verfügbar sein, wenn der Dienst bereits gestartet ist. Den deutschen Bürgern stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um ihren Widerspruch einbringen zu können. Die einfachere und schnellere Möglichkeit ist dabei die Nutzung des Online-Formulars. Hier müssen einige persönliche Daten wie Adresse und Ort ausgefüllt und dann direkt an Microsoft Deutschland abgeschickt werden.
591 Mal gelesen
+3
20. Jul 2011, 12:00

Das Ehepaar Boring aus Pennsylvania hatte 2008 Googles Projekt Street View angeklagt und forderte damals 25.000 Dollar Schadensersatz. Laut Aaron und Christine Boring hätte durch die Bilder ihre Immobilie deutlich an Wert verloren. Außerdem hätten sie ein mulmiges Gefühl, dass ihr Haus jeder auf der Welt begutachten könne.

Street View verursacht einen Schaden von einem Dollar

Der Grund zur Beschwerde war, dass Google einen Privatweg missachtete. Denn die Zufahrt wurde mit einem Verkehrsschild verboten. Die Klage wurde aber vom örtlichen Bezirksgericht abgewiesen.

Doch Anfang 2010 ließ ein US-Gericht die Klage wieder zu. Google und Familie Boring einigten sich auf ein "Schmerzensgeld" von nur einem Dollar. Dies zeigt, dass es den Borings nur darum ging, dass Google seinen Fehler einsieht. Die Strafe war dann eher nebensächlich.

Fazit

Sehr bescheiden die beiden Leute. Da ist Google glimpflich davon gekommen mit nur einem verlorenem Dollar. Finde das persönlich aber schon dreist, wenn man sogar private Zufahrtswege ignoriert. Die Entschuldigung seitens Google war dann auch nötig. Was sagt ihr dazu?

235 Mal gelesen
+2
3. Dez 2010, 17:35
Google Street View
Das neue Angebot von Google (Google Street View) ist vor kurzem „endlich“ verfügbar! Jedoch bereits nachdem Google seine Absichten preisgab, gab und gibt es viel Wirbel um diesen fragwürdigen Service. Denn wer will schon weltweit und für jedermann anzuschauen sein.

Es war ja selbstverständlich eine Unmöglichkeit jeden einzelnen Einwohner einer Region nach seinem Einverständnis zu fragen, ob er oder sein Haus fotografiert und in eine Datenbank von Google aufgenommen werden darf. Und grade deshalb sind so manch brisante Fotos von teils nackten oder sich in peinlichen Situationen befindlichen Leuten entstanden. Somit ist der Rechtsstreit, den Städte und Länder gegen das umstrittene Programm von Google führen, noch lange nicht aus der Welt geschaffen.
286 Mal gelesen
+4
19. Nov 2010, 19:20
Viel wurde diskutiert und viele Meinungen wurde geäußert. Es gibt sowohl Gegner als auch Befürworter des Google's Straßenpanoramadienstes Street View. Nun heißt es: noch in diesem Jahr wird Street View auch in Deutschland eingeführt.

Google Street View bald auch in Deutschland
Google Street View Car auf deutschen Straßen

Zuerst werden Aufnahmen der 20 größten Städte Deutschlands online veröffentlicht und jeder mit einem Internetanschluss wird in der Lage diese zu durchwandern. Klingt toll, oder? Viele stellen sich aber die Frage, wie kann man es mit dem Datenschutz und dem Recht auf Privatsphäre vereinbaren.

Während es Kritik nur so hagelte, hat Google dem ganzen Widerstand zum Trotz die Straßen in Deutschland mit den berühmt-berüchtigten Street View Cars monatelang abgefahren und eine riesige Menge an Fotos gesammelt.

Warum macht es Google?
418 Mal gelesen
+4
10. Aug 2010, 11:30
Googles genialstes 20-Prozent-Projekt: Liquid Galaxy

Auf der Google I/O hat ein Demo-Stand alle anderen in den Schatten gestellt: Das Holodeck. Dabei handelte es sich um acht große, längs angeordnete Bildschirme, die in einem Kreis aufgestellt waren und Google Street View Aufnahmen zeigten.

Nach dem Betreten dieser Vorrichtung war es ein wenig so, als würde man im Freien herumwandern. Google hat sich ein wenig Zeit genommen, um das Projekt, das unter dem Namen „Liquid Galaxy“ geführt wird, etwas genauer zu erläutern. Der Grund für die Namensänderung liegt vermutlich darin, dass die Vorrichtung viel mehr anzeigt als die Street View. Google hat einen modifizierten Google-Earth-Client entwickelt, der es ermöglicht, sich mit Hilfe dieser Apparatur jeden beliebigen Ort auf der Welt anzusehen und sogar zum Mond oder Mars zu reisen.
627 Mal gelesen
+2
5. Jan 2010, 19:49