Als Antwort auf das Video, das mittlerweile mehr als eine Million Mal angesehen wurde, hat HP eine Erklärung veröffentlicht, das besagt: „Die zum Einsatz gekommene Technologie basiert auf Standardalgorithmen, die Unterschiede im Kontrast zwischen den Augen und den oberen Bereichen von Wangen und Nase messen. Wir denken, dass die Kamera möglicherweise Probleme hat, Kontraste zu 'erkennen', wenn die Vordergrundbeleuchtung nicht ausreichend hell ist.“

Wenn die Kamera tatsächlich rassistisch wäre, müssten die zu Grunde liegenden Algorithmen bzw. die Software, die die Kamera steuert, viel ausgeklügelter sein. Dafür müssten die Fähigkeiten der Software über die einfache Gesichtserkennung hinausgehen und im komplexeren Bereich der Gesichtswiedererkennung arbeiten. Das bedeutet, dass die Augen, Nase und Wangen eines Gesichts identifiziert werden müssen und darauf aufbauend, Berechnungen angestellt werden, um festzustellen, ob es sich um das Gesicht einer Person kaukasischer oder afrikanischer Abstammung handelt, es bedarf also einer sehr aufwändigen Rechenleistung, wenn man die Vielzahl an Hautfarben bedenkt, die bei jeder Rasse auftreten.

