
Nokia N8
Bei Nokia N8 findet man alles, was ein modernes Smartphone leisten muss. Das Touchscreen-Display funktioniert perfekt, das Handy hat viele Funktionen und überzeugt durch die Multimedia-Anwendungen. Schon vom Aussehen her ist das Handy exklusiv, und auch von innen kann es sich sehen lassen. Die üblichen Funktionen wie HSPA (hier in der aktuellsten Ausbaustufe mit 10,2 MBit/s Download und 2 MBit/s Upload), WLAN und ein interner Speicher von 16 GB werden vom neuen Symbian 3 ergänzt. Es ist klar, dass das Handy nicht gerade leicht ist, weil es viel Edelmetall beinhaltet, doch es ist trotzdem sehr griffig. Das N8 verfügt über viele veränderbare Umgebungsprofile, über Sprachwahl und Sprachsteuerung und natürlich fehlen auch die Organizer und Business-Funktionen nicht. Der Browser startet mit rund fünf Sekunden zwar sehr langsam, wie auch bei N97, doch wenn er betriebsbereit ist, verliert er deutlich weniger Zeit.
Eine normale Seite mit 600 KB wird in ca. 9 Sekunden abgerufen, egal ob per WLAN oder per Mobilfunk. Was das Handling des Browsers betrifft, ist es, was die Bedienung angeht, nicht so gut ausgearbeitet, wie bei iPhone oder Galaxy S. Die neue Struktur von Symbian 3 findet aber absolut Gefallen, denn die Menüs wirken organisierter, weil die nicht mehr so überfrachtet sind. Beim N8 findet man 3 Homescreens, die man per Fingerwisch durchblättern kann. Auf die lassen sich bis zu 6 Widgets abladen. Auch die kostenlosen Navigationskarten werden von Nokia ins N8 gepackt. Wenn man sich dann mit dem GPS-Empfänger verbindet, dient das Handy wie ein komplettes Navigationsgerät und verfügt über die Karten von über 70 Länder.
Das System ist sehr praktisch und benutzerfreundlich. Die Ansichten gestalten sich sehr übersichtlich, die Ansagen sind klar und die Reaktionen dementsprechend schnell — so kann die Navigation perfekt erfolgen. Um die 12 Megapixel Kamera zu aktivieren, braucht man ein bisschen Zeit, denn die Linse ist erst nach 4 Sekunden aufnahmebereit. Dann kann man über viele Funktionen verfügen, angefangen mit einem echten Xenon Blitz gibt es weiter auch noch die rote LED, die die roten Augen vermeidet und die Gesichtserkennung.
Auch der Weißabgleich und unterschiedliche Szenemodi fehlen nicht. Die Bilder weisen eine gute Qualität auf und sind meistens scharf, vor allem im Makromodus. Doch im Fall eines Kunstlichtes soll man aufpassen und den Weißabgleich zuschalten, denn sonst kommt es zu den rot-stichigen Ergebnissen. Auch was die Musik angeht, hat das Handy einiges zu bieten, am interessantesten dabei ist der FM-Transmitter, mit dem man die Musik direkt vom Handy auf dem Autoradio abspielen kann.