In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es noch immer eine beträchtliche Anzahl an Konsumenten, die ein Smartphone zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ihr Eigen nennen dürfen. Dies liegt in erster Linie daran, dass sich diese Personen ein solches Gerät nicht leisten können oder wollen. Für alle jene Konsumenten besteht nun Grund zur Hoffnung. Wie Andy Lees – Microsoft-Manager – in einer Stellungnahme bekanntgab, geht er von einer Preisreduktion der Einsteiger-Smartphones für das kommende Jahr aus. Möglich machen soll dies vor allem eine verbesserte Technik, die weniger Kosten verursacht.
Der Zuständige für den Windows Phone Bereich merkte zudem an, dass sich der Preis im Vergleich zum Vorjahr bereits drastisch reduziert hat. Haben die Anbieter zu Beginn des Jahres 2010 noch meistens um die 280 Euro für das günstigste Modell verlangt, gibt es heute bereits Einsteiger-Smartphones zu einem Preis von rund 150 Euro. Somit sind die Preise in den vergangenen 12 Monaten um beinahe 50 Prozent gefallen. Ähnlich könnte die ganze Sache aber auch bis zum kommenden Jahr verlaufen. Andy Lees geht davon aus, dass die günstigsten Smartphones im Jahr 2012 schon für rund 70 bis 100 Euro erhältlich sein werden.
Allerdings dürfte damit die Kluft zwischen Einsteiger-Smartphones und High-End-Lösungen noch einmal größer werden. Modelle wie das
Samsung Galaxy S II oder das
iPhone 4 sind alle in einer Preisklasse von 400 Euro aufwärts angesiedelt. Die nächsten Generationen dieser Smartphones werden wohl nur unwesentlich günstiger ausfallen. Entgegen diesem Trend von Android- und iOS-Geräten, plant Microsoft aber doch eine Reduzierung der Preise für hochwertige Mobiltelefone. In Anbetracht der Tatsache, dass das Unternehmen in wenigen Wochen das „Mango“-Update veröffentlichen wird, sind die Preise für Smartphones mit
Windows Phone 7 Geräten in allen Preiskategorien weiterhin fallend.