
In den letzten paar Jahren wurden unheimlich viele First-Person Shooter veröffentlicht. Es gibt mittlerweile soviele, dass selbst Ego-Shooter nun in verschiedene Kategorien unterteilt werden mussten. Mit den ganzen Vielfältigkeiten und Innovationen werden jedoch Standards gesetzt und Bodycount ist leider eines der Titel, welches nicht einmal diese erfüllt, was eine Schande ist, denn das Spiel hat definitiv Potenzial. Bevor man nun weiter geht sollte erstmal klargestellt werden, dass die Story von Bodycount zum wegwerfen ist. Man spielt einen Typen namens "Jackson", welcher Teil einer Bande von einer Organisation namens "Das Netzwerk" ist. Die Aufgabe ist es böse Menschen zu bestrafen und das der Kaugummi von gestern wird wieder mal gekaut, obwohl der Geschmack sich schon längst nicht mehr blicken lässt.
Das lustige ist, dass die meisten Spieler an keinem Punkt des Spiels überhaupt interessieren sollte was in der Story vor sich geht und es kümmert auch keinen, was jetzt mit genau mit Jackson los ist. Sehr enttäuschend ist auch noch die allgemein bekannte Tatsache, dass in Ego Shootern ohnehin die Erwartungen an eine gute Story sehr gering sind.
Zum Glück ist der Rest des Spiels nicht ebenfalls zum wegwerfen, denn einige Konzepte im Spiel sind interessant. Eines dieser positiven Konzepte ist die Tatsache wie die Zerstörungen dargestellt werden. Auch der Spielverlauf ist nicht ständig vorgegeben, denn in einigen Leveln darf man sich teilweise frei bewegen und die Komplettlösung würde nicht wie bei den meisten Shootern: " Alles abknallen und weiterlaufen" als Überschrift und Lösung gleichzeitig dienen. Nicht in vielen Spielen wurde auf die Details einer Zerstörung von Objekten soviel Wert gelegt. Codemasters hat es in diesem Bereich ganz gut gemacht.


