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Das eigene Heimkino - Traum oder bereits Standard im Wohnzimmer?

Ein Kino im eigenen Wohnzimmer war damals noch nur Prominenten und reichen Leuten vorbehalten. Heutzutage ist die Technologie jedoch wesentlich weiter und auch Menschen mit einem niedrigerem Budget können sich ihr eigenes Heimkino System individuell zusammenstellen, schließlich muss die Ausrüstung bestehend aus Audio und Video den individuellen Umgebungen angepasst werden. Gerade wegen diesem Faktor sollte man sich zu aller erst den Raum anschauen den man zu einem Heimkino umbauen möchte. Ist der Raum größer — so muss auch der Fernseher einen größeren Durchmesser aufweisen — oder aber man hat eine großflächige Wand zur Verfügung und entscheidet sich direkt für den Beamer.

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27. Feb 2012, 15:01
Wozu noch ins Kino gehen?

Viele lesen es wahrscheinlich zum ersten Mal. Im Internet kursieren sogenannte „Streaming-Portale", auf denen es ganze Staffeln von Serien und die aktuellsten Kinofilme gibt. Über Server, die definitiv in Russland stationiert sind, kontrollieren die Betreiber das ganze aus einem unbekannten Land. „Höchstwahrscheinlich haben die Betreiber dieser illegalen „Streaming-Seiten" ihren Firmensitz in einem der Arabischen Ländern", so die Polizei im Jahre 2009. Allein die Seite „kino.to" stoppte in den letzten zwei Jahren den DVD Verkauf um mehr als 20% und Kinogänger wurden plötzlich zu „Couch Hängern". 


Die Urheberrechtsindustrie will es nun auf amtlichem Weg machen und kino.to vom UPC sperren lassen!
Da die Betreiber nicht ermittelt werden können und alles anonym abläuft, werden nun eben die Provider mit einer Klage aufgefordert kino.to zu sperren. Am zweiten November 2010 lehnen die Provider jedoch den Kontakt ab und sind sich absolut keiner Schuld bewusst, was sicherlich durchaus nachzuvollziehen ist, denn was der Kunde mit den Servern tätigt ist jedem selbst überlassen. Tonga jedoch schweigt über die Betreiber der Seite und es ist schwer zu sagen, was nun folgen wird.


Kino.to hat den Sitz in Tonga, daher die Endung „.to"

Wozu noch ins Kino gehen?Jeder Klick den der Besucher auf dieser Millionen schweren Seite tätigt, steigert den Umsatz der vermutlich Deutschen Betreiber. In Holland wurden im Jahre 2009 bereits einige Server sichergestellt und die Sünder vor Gericht gebeten. Dies waren jedoch nicht die eigentlichen Gründer der Seite Kino.to. Das Gerichtsverfahren läuft bisher immer noch. Über Zwanzig Tausend Serien und mehr als Fünfzehn Tausend Filme, selbstverständlich mit steigender Tendenz, hat Kino.to in den Sprachen Deutsch, Englisch und sogar Türkisch, zu bieten. Jeder kann umsonst, einfach so aus dem eigenen Wohnzimmer Filme anschauen ohne einen Cent dafür hinzulegen. Falsch. Durch die paradoxen Gesetze in Deutschland macht man sich indirekt strafbar. Dabei ist der Nutzer dieser Seiten nach Deutschem Gesetz, keinesfalls ein Straftäter, denn nur der Vertrieb von Raubkopien ist strafbar, nicht der Konsum. Wird der Zwischenspeicher des Computers jedoch meist ahnungslos mit Filmmaterial gefüllt, kann es sein das die Polizei schon vor der Tür steht! "Nein das ist eher unwahrscheinlich und die Chance ist gleich Null", so der Anwalt Strömer im Interview mit der Westdeutschen Zeitung. Im folgenden Artikel, wird genauer erläutert, was Streams überhaupt sind, wie die Zukunftsaussichten für die Portale im Netz sind und wie die verschiedenen Urheberrechtler die ganze Angelegenheit sehen. Fakt ist, dass die Medienindustrie einen enormen Schaden erleidet und die Tendenzen steigen. 



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11. Dez 2010, 21:31