Im Rahmen der Computex Computermesse in Taipeh sprachen die Verantwortlichen von Intel über die Zukunftspläne des Unternehmens. Aktuell gibt es Pläne, eine Klasse von neuen und leichten Laptops auf den Markt zu bringen. Damit macht
Intel einen weiteren Schritt, um am Mobile Computing Markt seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Diese neuen “Ultrabook” Geräte sollen sich vor allem durch ein geringes Gewicht, eine geringe Breite, sowie ein schönes Design auszeichnen. Laut Angaben der Entwickler werden diese Produkte hauptsächlich für den Mainstream-Markt konzipiert. Nach derzeitigem Stand der Dinge müssen wir uns noch ungefähr ein halbes Jahr gedulden, bis die ersten Ultrabook Laptops auf den Markt kommen.
Intel plant die Veröffentlichung dieser Geräte knapp vor Ende des Jahres, um im Weihnachtsgeschäft wieder ernsthaft da zu sein. Basierend auf Intels aktuellen Core-Prozessoren werden die Modelle zu einem Preis von maximal 700 Euro erhältlich sein. Schon in der ersten Jahreshälfte 2012 soll dann eine weitere Reihe an neuen Ultrabooks auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu den ersten Geräten sollen diese aber mit den kommenden Ivy Bridge Prozessor kommen. In zwei Jahren soll es dann auch noch eine dritte Generation dieser Geräte geben, die dann mit den sogenannten
Haswell Core Prozessoren ausgestattet sein werden. Im Vergleich mit den aktuell verwendeten Chips zeigt sich dann bereits ein merklicher Unterschied.
Mit den kommenden Haswell-Chips lässt sich der Stromverbrauch um rund 50% reduzieren. Außerdem werden laut Intel dank dieser Technologie dünnere Konstruktionen sowie längere Akkulaufzeiten ermöglicht. Sean Maloney – Co-Leiter der Intel Architecture Group – versuchte den dort anwesenden Personen das Konzept der Ultrabook Laptops näher zu bringen. Unterstützt wurde er dabei vom
Asus Vorsitzenden Jonney Smith. Dieser stellt auch direkt das erste Ultrabook namens
UX21 vor, welches der Computerhersteller voraussichtlich noch Ende des Jahres auf den Markt bringen wird. Dieses und noch einige andere “Ultrabooks” sollen dazu beitragen, dass Intel auf dem Mobile Computer Markt langsam wieder Fuß fasst.