Die vergangenen Wochen waren für viele Smartphone-Nutzer alles andere als angenehm. Anstatt der zahlreich geplanten Updates mussten die Besitzer in den meisten Fällen ein oder mehrere Verspätungen hinnehmen. Aktuell erreicht die Handy-Welt aber wieder einmal eine positive Nachricht. Das
Sony Ericsson Xperia X10 - welches bereits seit über einem Jahr im Handel erhältlich ist, wird in den kommenden Tagen mit einem weiteren Update ausgestattet. Dabei sah es über einen langen Zeitraum so aus, dass das Unternehmen kein weiteres Update mehr zur Verfügung stellen wird. In den ersten Monaten ging Sony Ericsson nämlich davon aus, dass mit der Veröffentlichung von Android 2.1 für das Xperia X10 die Pflicht erfüllt sei.
Nachdem anschließend dann bekannt wurde, dass es das endgültig gewesen sein soll, stiegen die betroffenen Kunden auf die Barrikaden. Schließlich konnten die Verantwortlichen des Konzerns doch noch dazu gebracht werden, dass im März diesen Jahres eine entsprechende Ankündigung erfolgte, wonach das Gerät mit Android 2.3.3 ausgestattet wird. Dabei handelt es sich immerhin um die zweitaktuellste Version von Googles mobilen Betriebssystem. Auf die Besitzer des X10 warten mit dem Update auf
Android 2.3.3 einige Neuerungen. Am ehesten erwähnenswert wäre da vor allem die Unterstützung von Googles Bezahldienst
NFC sowie die Ausweitung der Facebook-Integration.
Kleine Verbesserungen gibt es zudem im Bereich des Musikplayers und bei der Unterstützung weiterer Formate. Ein kleines Manko bringt die neue Version aber doch mit. Aufgrund des geringen internen Speicherplatzes, sahen sich die Entwickler des Unternehmens dazu gezwungen, die ein oder andere Funktion zu streichen. Dabei handelt es sich etwa um die DLNA-Zertifizierung oder den Backup Client. In wenigen Tagen soll den Kunden das Update via Companion-Software zum Download bereitgestellt werden. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass das Gerät kein sogenanntes
Branding hat. Andernfalls, sprich wenn das Gerät einer providerspezifischen Anpassung der Software unterliegt, müssen sich die Besitzer wohl noch einige Zeit länger gedulden.