Nachdem im Jahr 2010 das
iPad von
Apple das absolute Nonplusultra am Tablet-Markt war, kommen in diesem Jahr immer mehr Geräte in den Handel, die dem Konzern mit dem Apfel-Logo gefährlich werden könnten. Eines davon ist das
Motorola Xoom, welches in zwei unterschiedlichen Varianten erhältlich ist. Während die 3G-Version bereits seit mehreren Wochen im Handel erhältlich ist, wird das Unternehmen erst gegen Ende des Monats die WiFi-only-Ausgabe auf den Markt bringen.
Mit dem
Xoom sorgte
Motorola weltweit für ein Novum. Immerhin war das Modell das erste überhaupt, welches mit der Version 3.0 von Android – die speziell auf Tablets zugeschnitten wurde – ausgestattet ist. Inzwischen sind bereits einige andere Hersteller wie
Acer nachgezogen. Inwieweit der Tablet-PC tatsächlich ausgereift ist und ob er überhaupt eine Gefahr für den Marktführer
Apple darstellen kann, zeigt der nachfolgende Test. Begonnen wird zunächst einmal direkt beim Kauf eines solchen Gerätes. Neben dem Tablet erhält man als Käufer ein Ladegerät, ein Datenkabel sowie eine Anleitung. In diesem Bereich hätte es doch ein wenig mehr sein dürfen, legen andere Tablet-Hersteller ja teilweise auch noch Kopfhörer, eine externe Speicherkarte oder anderes Zubehör kostenlos in die Verpackung. Allerdings dürfte diese Tatsache noch nicht für oder gegen einen Kauf eines
Motorola Xoom sprechen.
Es gibt im Falle eines Tablets wohl nichts Schlimmeres, als wenn keine ordnungsgemäße Geschwindigkeit vorhanden ist. Der Dual-Core-Prozessor
Tegra 2 von
Nvidia wird mittlerweile in recht vielen Tablets verwendet und steht auch dem Apple-A5"-Chip mit 1 GHz Taktung um nichts hinten nach. Für die optimale Geschwindigkeit setzt der Konzern zusätzlich auch auf einen 1 GB RAM sowie einen 32GB Flash-Speicher. Auch wenn sich diese technische Ausstattung durchaus sehen lassen kann, muss hier leider der erste Kritikpunkt angebracht werden. Schon beim US-Release Termin wurde von den Kunden bemängelt, dass der SD-Kartenslot nicht funktioniert.