Zu Beginn war das Entsetzen groß, nun scheinen sich langsam aber sicher die ersten Auswirkungen des Sony-Datenskandals abzuzeichnen. Vor nicht allzu langer Zeit gelang es Hackern aus den beiden
Sony Online Netzwerken PlayStation Network und Sony Online Entertainment mehr als 100 Mio. Kundendaten in ihren Besitz zu bringen. Wie viele Nutzer in Deutschland tatsächlich von diesem Vorfall betroffen sind, kann noch nicht genau gesagt werden. Dennoch dürfte es keinen Zweifel daran geben, dass sowohl Sony wie auch der Internet-Zahlungsverkehr unter dieser Misere längere Zeit leiden werden.
Bei vielen Internet-Nutzern macht sich unterdessen auch die Angst breit, dass der Fall Sony kein Einzelfall bleibt. Im Grunde genommen könnte ein solcher Hackerangriff auch jedes andere Unternehmen treffen, welches im Internet mit Kundendaten hantiert. Meistens sind die Sicherheitsvorkehrungen nicht ganz so gut ausgeprägt, so dass sich bei intensiver Suche bestimmt Lücken finden lassen. Doch auch wenn schon vor diesem Skandal immer wieder vor diesen Gefahren im Internet gewarnt wurde, hat erst der Sony-Angriff bei vielen Bürgern ein Umdenken eingeleitet. Mittlerweile sind bereits mehr als die Hälfte der Deutschen Internet-Nutzer zu dem Entschluss gekommen, dass sie nur noch in äußerst seltenen Fällen persönliche Daten im Internet angeben werden. Immer mehr Menschen sehen nun schon generell davon ab, Zahlungen über das Internet zu tätigen.