Apple Sichert Sich Designpatente für „Slide to Unlock“ und „Keyboard Letter Pop“

Slide to UnlockWenn du nicht gerade hinterm Mond lebst, weisst du wahrscheinlich, dass diese neue innovative Weg über den Touchscreen des iPhones sein Telefon zu entriegeln von Apple entwickelt wurde. Der „Slide to Unlock“-Bildschirm (wahrscheinlich am häufigsten auf deinem Telefon zu sehen) sorgte für so einige „OOhs“ und „Aahs“ bei seiner Neuerscheinungen im Jahre 2007. Gleiches gilt für die virtuelle Tastatur des iPhones mit diesem „letter pop-out“-Effekt (Automatischer Zoom des gewählten Buchstaben), den zu diesem Zeitpunkt kein anderes Telefon besaß.

Apple hat seit seiner Gründung 1975 viele Patente beantragt und auch gewonnen. Dies ist wichtig, da sich Technologie heutzutage sehr schnell wandelt und gerade grosse Unternehmen wie Apple ihr geistiges Eigentum vor Nachahmungen schützen muss, um so auch weiterhin seine Produkte aufgrund der einzigartigen Elemente verkaufen zu können.

Apple hat diese Patente das erste Mal vor drei Jahren beantragt. Und heute, wurden Apple zwei Patente durch das amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) unter der Bezeichnung „Animated graphical user interface for a display screen or portion thereof“ (Animierte Benutzeroberfläche für einen Bildschirm oder einen Teil davon) zuerkannt. Diese Patente belohnen für die technischen Erfolge in dieser schnelllebigen Technologiewelt.

Was bedeutet das jetzt? Jedes Unternehmen, das versucht das Design zu kopieren oder dem in den Patenten beschriebenen Design sehr ähnlich kommt, hat die Wahl zwischen einer Lizenz von Apple (natürlich verbunden mit einer netten Gebühr) und einer Auseinandersetzung mit den Anwälten von Apple. D621849, D621848.
+1
25. Aug 2010, 16:10

Kinect mit Erkennung von Zeichensprache (Update 12.08.)

Kinect mit Erkennung von Zeichensprache (Update 12.08.)Kinect mit Erkennung von Zeichensprache (Update 12.08.)
Der Release-Termin von Microsofts „Kinect“, der neuen kamerabasierten Bewegungssteuerung für die Xbox 360 mit Tiefenwahrnehmung, rückt immer näher. Nun ist ein Patent aufgetaucht, das die Erkennung von amerikanischer Zeichensprache verspricht.

Update 12.08.: Microsoft hat nun offiziell in einem Gespräch mit Kotaku bestätigt, dass man in der aktuellen Version von Kinect noch auf die Unterstützung von Zeichensprache verzichten werde. Die erste käuflich zu erwerbende Kinect Kamera wird mit einer niedrigeren Auflösung (320x240) arbeiten, als ursprünglich geplant, da das 640x480 Modell momentan noch zu kostspielig sei bzw. zu unprofitabel. Dementsprechend wird Kinect auch keine Finger und somit keine Zeichensprache genau erkennen können. Mit dem Patent, so Microsoft, wollte man sich lediglich die Idee schon patentieren lassen, bevor es ein anderer tut. Das Potential sei auf jeden Fall da.
+2
9. Aug 2010, 17:00

Führen Patente zum Gewinn?

Führen Patente zum Gewinn?

Normalerweise nimmt man an, dass ein großes Portfolio mit guten Patenten einen fortlaufenden Gewinn generieren sollte, was jedoch, einer neuen Studie zufolge, nicht immer der Fall ist.
+2
3. Jul 2010, 15:14

Wie meine Start-up-Idee gestohlen wurde – Teil 3: Die beste Verteidigung ist ein guter gewerblicher Rechtsschutz

Zu Beginn meiner Karriere hatte ich Patenten und dem geistigen Eigentumsrecht gegenüber die Einstellung „wir bewegen uns zu schnell, um uns mit Anwälten zu befassen“. Das änderte sich, als ich der Geschäftsführung eines jungen Unternehmens beitrat und wir am gleichen Tag Microsoft und Sony wegen Patentrechtsverletzungen verklagten und damit 120 Millionen US Dollar gewannen.

Ein paar Hinweise: Dieser Beitrag ist nicht als Rechtsberatung oder allgemeiner Ratschlag zu verstehen und er bezieht sich ausschließlich auf das US-Recht. Außerhalb der USA können Ergebnisse in Abhängigkeit zum vorherrschenden Rechtssystem variieren.
Bei einer meiner Veranstaltungen zum Thema Unternehmertum an der Universität von Stanford, arbeitet Dan Dorosin von Fenwick & West LLP als Gastlektor zu den Themen Unternehmensgründung und geistiges Eigentum. Die meisten Inhalte dieses Beitrags stammen aus Dans Vorlesungen. (Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass ich alles richtig wiedergebe.) Sie scheinen voll von juristischen Definitionen zu sein, doch meine beiden wichtigsten Punkte sind:

1. Unternehmer müssen sich dieser rechtlichen Möglichkeiten bewusst sein und
2. Es ist gut einen sachverständigen Berater zum Thema geistiges Eigentum zu Rate zu ziehen, noch bevor Sie Fördergelder einsammeln.
+2
26. Jan 2010, 15:06