
Wie wir in den letzten Jahren leidvoll miterleben mussten, steigt mit der Größe und Popularität des Internets auch die Cyberkriminalität immer weiter an. In der Vergangenheit war immer wieder von sogenannten Phishing-Attacken die Rede. Hinter diesem Begriff verbergen sich sämtliche kriminelle Machenschaften, die alle ein und dasselbe Ziel verfolgen: Klauen von persönlichen Daten. Erst vor kurzer Zeit sorgte dieses Thema sogar in den weltweiten Medien für Aufsehen, nachdem bekannt wurde, dass Sony von so einem Angriff betroffen ist. Insgesamt sollen Daten von deutlich über 70 Millionen Personen in die Hände solcher Betrüger gelangt sein.Doch Cyberkriminelle haben es nicht ausschließlich auf große Unternehmen wie Sony abgesehen.
Im Prinzip könnte jeder Internet-Nutzer irgendwann einmal Opfer einer solchen Phishing-Attacke werden. Dabei versuchen die Betrüger verschiedene Methoden, um an persönliche Daten heranzukommen. Dabei spielen Viren und Trojaner, die eventuell in den E-Mails als Keylogger integriert sind, eine wesentliche Rolle. Diese schädlichen Programme überwachen dann sämtliche Aktionen des jeweiligen Internet-Nutzers, ohne dass dieser etwas davon mitbekommt. Auf diese Art und Weise ist es dann ein Leichtes, an Benutzerdaten heranzukommen. Eine weitere sehr beliebte Methode ist das Versenden von „nachgemachten“ E-Mails. Hier wird dem Empfänger dann meist mitgeteilt, dass er sämtliche Daten „noch einmal" auf der jeweiligen Seite eingeben soll, damit ein Abgleich der Daten durchgeführt werden kann.

