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Projekte

Ich habe einen Bekannten, ich nenne ihn hier mal Steffen. Da er diesen Artikel wahrscheinlich auch zu lesen bekommt, werde ich sehr diplomatisch sein – Steffen ist nicht gerade der Intelligenteste, der nun mittlerweile seit mehr als 4 Jahren immer wieder über die gleichen Zukunftsideen nachdenkt und redet.

Steffen lebt auch die letzten vier Jahren in der gleichen Wohnung, arbeitet für die gleiche Firma und verbringt seinen Urlaub jedes Jahr am Mittelmeer.

Der Computer von Steffen ist voll mit Notizen über alles Mögliche, TV-Sendungen der letzten vier Jahre sowie mit halbfertigen Projekten, an den er ab und zu arbeitet. Er macht viel mit PHP, Ruby On Rails und benutzt Eclipse – auch daran hat sich in den letzten vier Jahren nichts geändert. Ach ja, auch seine Musik ist seit Jahren die gleiche Leier.
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19. Jan 2011, 16:56
Fachkräftemangel oder wahlweise Krise – wenn man mal die Presse verfolgt, findet man je nach Konjunkturlage fast immer etwas über Jobabbau oder Fachkräftemangel oder beides gleichzeitig. Immer betrifft das unsere alten Arbeitsstrukturen, die ohnehin immer weniger Menschen betreffen.

Aber das wird von der Öffentlichkeit entweder nicht bemerkt oder nicht diskutiert. Mir scheint, als ob alle Welt das System sozialversicherungspflichtiger (was für ein deutsches Wort) Beschäftigung, möglichst in einem DAX Unternehmen, für den Normalfall hält und innovative Arbeitsformen eher für exotische Randerscheinungen.

Dabei sind die exotischen Randerscheinungen in vielen Branchen längst üblich, vor allem in solchen, die Forschungs- und Entwicklungsintensiv sind, also den zukunftsgerichteten Branchen und häufig in Kleinunternehmen. Großunternehmen bauen tatsächlich Arbeitsplätze ab, aber viele Kleinunternehmen bauen Arbeitsplätze auf oder brauftragen andere Kleinunternehmen mit projektbezogenen Aufgaben.

Dass Kleinunternehmen (mit bis zu 20 Mitarbeitern) sogar die Gewinner der aktuellen Krise sind, und somit auch deren Mitarbeiter und Auftragnehmer, zeigt eine Studie der IfW. In der rheinischen Post wird IfM-Präsident Johann Eekhoff zitiert: “Vor allem die kleinen Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern haben die Krise überraschend gut überstanden” und sieht die Ursachen vor allem in der größeren Flexibilität bei den Arbeitszeiten und beim Personaleinsatz.

Da fragt man sich schon: Warum haben sich diese Chancen noch nicht bis in die Chefetagen der Großunternehmen herumgesprochen?

Übrigens: Kleinunternehmen in Deutschland erwirtschaften 40% der Umsätze und stellen 70% aller Arbeitsplätze.
255 Mal gelesen
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14. Mai 2010, 18:15
Projektarbeit im Allgemeinen und IT Projekte im Besonderen erfordern ein hohes Maß an Kommunikation – bezogen auf Anforderungen, Zielsetzung und auch im fortlaufenden Prozess. Ebenso müssen die Anforderungen an die Ergebnisse des Projektes genaustens spezifiziert werden und dies am besten gemeinsam von allen beteiligten Parteien. Auch alle Änderungen und Anpassungen dieser Spezifikationen, die im Laufe des Entstehungsprozesses gemacht werden, sollten kommuniziert und festgehalten werden.

Im „projekt (B)LOG“, einem Blog über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement, werden erste Schlüsse aus einer laufenden Untersuchung gezogen, die besagen, dass ein großer Teil der Anforderungen zu Beginn eines Projektes noch nicht bekannt sind. Dies scheint gleichermaßen für IT Projekte, sowie für Projekte anderer Ausrichtung gültig zu sein. Im Blog wird daraus geschlussfolgert, dass sowohl ein gutes Anforderungsmanagement, sowie ein flexibles Vorgehen unerlässlich sind, um dennoch zu guten „Projektergebnissen“ zu kommen.
473 Mal gelesen
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5. Mai 2010, 11:45