Das Ehepaar Boring aus Pennsylvania hatte 2008 Googles Projekt Street View angeklagt und forderte damals 25.000 Dollar Schadensersatz. Laut Aaron und Christine Boring hätte durch die Bilder ihre Immobilie deutlich an Wert verloren. Außerdem hätten sie ein mulmiges Gefühl, dass ihr Haus jeder auf der Welt begutachten könne.

Der Grund zur Beschwerde war, dass Google einen Privatweg missachtete. Denn die Zufahrt wurde mit einem Verkehrsschild verboten. Die Klage wurde aber vom örtlichen Bezirksgericht abgewiesen.
Doch Anfang 2010 ließ ein US-Gericht die Klage wieder zu. Google und Familie Boring einigten sich auf ein "Schmerzensgeld" von nur einem Dollar. Dies zeigt, dass es den Borings nur darum ging, dass Google seinen Fehler einsieht. Die Strafe war dann eher nebensächlich.
Fazit
Sehr bescheiden die beiden Leute. Da ist Google glimpflich davon gekommen mit nur einem verlorenem Dollar. Finde das persönlich aber schon dreist, wenn man sogar private Zufahrtswege ignoriert. Die Entschuldigung seitens Google war dann auch nötig. Was sagt ihr dazu?


