
Einst waren die VZ-Netzwerke – bestehend aus StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ – eine ernstzunehmende Konkurrenz für den aktuellen Marktführer Facebook. Doch in den vergangenen Monaten lief es für die Betreiber alles andere als rund. Durch einen hohen Stellenwert des Datenschutzes wollte man sich von der Konkurrenz abheben und so zu neuen Höhenflügen ansetzen. Doch dieser Schuss ging gründlich nach hinten los. Anstatt Facebook einige Besucher abjagen zu können, müssen sich die drei Dienste selbst mit zunehmend sinkenden Zugriffszahlen auseinandersetzen. Dabei wird es nicht gerade zu einem Umschwung beitragen, dass mit Google+ bereits ein weiterer Konkurrent unmittelbar vor dem öffentlichen Start steht. Der Holtzbrinck Verlag- Betreiber aller drei VZ-Netzwerke – wollte zuletzt noch das sinkende Schiff verlassen und hat sich deshalb nach einem neuen Eigentümer umgesehen. Aber selbst aus diesem Vorhaben ist leider nichts geworden. Wie das Manager Magazin in diesen Tagen verkündete, mussten die geplanten Verkaufsabsichten vorerst auf Eis gelegt werden.


