
Erst im vergangenen Jahr wurde mit dem iPad von Apple das allererste Tablet auf den Markt gebracht. Innerhalb des ersten Jahres wurden derart hervorragende Verkaufszahlen erreicht, welche selbst die optimistischen Prognosen bei weitem übertroffen haben. Binnen kürzester Zeit entwickelt sich das iPad zum meistverkauften Gadget aller Zeiten. Allerdings soll die Spitze damit noch lange nicht erreicht sein. Wie mehrere Analysten bestätigen, könnte sich der Umsatz für Tablets im Jahr 2011 mehr als verdoppeln. Dies liegt aber auch vor allem daran, dass immer mehr Hersteller in den Tablet-Markt einsteigen.
Seit einiger Zeit wird aber auch immer wieder die Frage in den Raum geworfen, ob Tablets denn eventuell sogar für den Unterricht an Schulen geeignet seien. Zwar muss ganz klar gesagt werden, dass die Geräte vordergründig für den Endverbraucher entwickelt werden. Dennoch wird von vielen Seiten immer wieder bemängelt, dass die Technik und die verwendeten Geräte in den Klassenzimmern nicht mehr dem aktuellen Standard entsprechen. Ein Schritt in eine neue Technologie würde aber nicht nur einen großen finanziellen Aufwand bedeuten, sondern wäre wohl auch eine Herausforderung an die Klassenlehrer.
Aus diesem Grund muss von den Schulen und Universitäten genau abgewogen werden, ob sich der Umstieg auf Tablet-PCs überhaupt lohnen würde. In den Vereinigten Staaten gibt es bereits seit einiger Zeit sogenannte Pilotprojekte, bei denen ganze Schulen mit iPads ausgestattet wurden. Nachdem es in diesen Fällen fast ausschließlich positive Resonanzen gab, dürfte es wohl nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis sich Tablets auch in den heimischen Schulen durchsetzen werden. Nachfolgend werden die vier wichtigsten Gründe vorgestellt, die eindeutig zeigen, dass Tablets für den Unterricht bereit sind:

