
Skype sucht nach eigenen Angaben derzeit verbissen nach Märkten, die noch nicht so weit entwickelt sind, um sich zu vergrößern. Am liebsten möchte das Unternehmen seine Präsenz an jenen Orten wachsen lassen, wo die Smartphone Nutzung noch weniger verbreitet ist.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist Skype auf den Betriebssystemen BlackBerry, Palm, Symbian, Android und Windows. 6.5 verfügbar. Wie Sravanthi Agrawal – Kommunikationsleiter von Skype Mobile für Europa, den Mittleren Osten und Afrika – meint, gebe es vor allem im Nahen Osten noch einige Möglichkeiten, um sich dort besser zu positionieren.
Doch Skype hat scheinbar schon ein Mittel gefunden, wie man in solchen Regionen punkten kann. Die Entwickler des Unternehmens haben einen mobilen Client für Low-End-Handys entwickelt, der weder Wi-Fi noch 3G Fähigkeiten besitzt. Dies hat den Grund, dass in vielen Regionen – wie dem Nahen Osten, Afrika oder Zentralasien – die 3G-Netze (noch) nicht ausgebaut wurden.
Skype möchte in diesen Gebieten auf Nummer sicher gehen und verzichtet deshalb dort auf Wi-Fi und 3G-Verbindungen, da diese möglicherweise instabil werden könnten. Aus diesem Grund setzt auf die PSTN-Infrastruktur, die laut Mark Douglas – Skype Mobile Produkt Manager – wesentlich stabiler sein soll. Dies zahlt sich vor allem für den Betreiber aus, da der Client auf allen Betriebssystemen laufen wird.

