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SoftBank Mobile

Japanische Regierung verlangt von Apple Contentfilter auf dem iPhoneMit der japanischen Regierung hat Apple in letzter Zeit keine sonderlich glückliche Beziehung und nun sind neue unerfreuliche Nachrichten für die in Japan ansonsten extrem erfolgreiche Firma aufgetaucht. Diesmal geht es, anders als zuletzt, nicht um brennende iPods, sondern um das iPhone.

Beschwert hat sich das japanische Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation bei Apple  und seinem Exklusiv-Partner in Japan, SoftBank Mobile, wegen Unzulänglichkeiten bei der Inhaltsbeschränkung für Minderjährige.

Berichten in verschiedenen japanischen Medien zufolge wird das Ministerium beide Firmen dazu auffordern, iPhones so bald wie möglich mit vorinstallierter Filtersoftware auszustatten. Hintergrund ist, dass in Japan Händler dazu verpflichtet sind, solche Software zu installieren, bevor ein Smartphone an Minderjährige verkauft wird.

In einer ersten Reaktion bezeichnete ein Sprecher von SoftBank Mobile diese Vorgabe als für das iPhone schwierig umzusetzen, da Kunden schon vor der Installation der Censorware auf ihrem iPhone persönliche Daten inklusive Kreditkartennummern zur Verfügung stellen müssten.
Japan hat hinsichtlich der mobilen Internetnutzung durch Minderjährige eine der strengsten Gesetzgebungen der Welt.
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17. Jan 2011, 19:58