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SSD-Festplatte

Seagate Pulsar.2 SSD - Solid-State-DiskDer Festplatten-Hersteller und SSD-Technologieführer Seagate präsentiert auf einer Austellung der SCSI Trade Association's  die neue Pulsar.2 SSD-Serie, ausgestattet mit neuen Funktionen und höherer Übertragungsraten für den Unternehmenseinsatz im Server- und RAID-Umfeld. Ausgestattet mit einer 12 Gbps SAS-Schnittstelle (Serial-Attached-SCSI) ermöglicht die Seagate Pulsar.2 eine Verdoppelung der Bandbreite im Vergleich zu aktuellen Übertragungsraten von bis zu 6 Gbps.

Die Zielsetzung seitens Seagate zur konsequenten Weiterentwicklung der Pulsar.2 Serie ist auf die Anforderungen für Industrie-Standard-Laufwerke mit der erweiterten SAS-Schnittstelle ausgerichtet. Der neue und verbesserte 12 Gbps Standard unterstützt auch Funktionalitäten zur Datenintegrität, Skalierbarkeit, Wartung und Hot-Swap-Protokoll-Funktionen, so dass Unternehmen den neuen verbesserten Standard dazu nutzen können, um kritische Daten zu schützen, kostspielige Ausfallzeiten zu minimieren und den stetig wachsenden Bedarf an zusätzlicher Speicherkapazität abzudecken.

Gemäß Seagate ebnet ein schneller Datendurchsatz den Weg für neue Möglichkeiten und Speichersysteme, um größere Datenmengen schneller zu Servern und Prozessoren liefern zu können. Hieraus resultiert eine verbesserte Gesamtleistung und der Wirkungsgrad für Cloud-Services und andere Enterprise-Anwendungen wird über alle Ebenen der Datenspeicherung verbessert.

Ferner soll der neue 12 Gb / s SAS-Standard auch kompatibel mit High-Performance und hochkapazitären Festplatten sein. Diese können nahtlos in bestehende Infrastrukturen mit 6 Gb / s SAS integriert werden, weil die neue und schnellere SAS-Standard  abwärtskompatibel mit allen früheren Generationen von SAS-Geschwindigkeiten ist. Seagate-Implementierung von 12 Gb / s SAS ist voll kompatibel mit Steuerungen und anderen Technologien von PMC-Sierra und LSI, zwei der führenden Host Bus Adapter und Expander-Anbieter.

Es wird vermutet, dass die 12 Gbps SAS-Norm zum Jahresende freigegeben wird. Die Markteinführung der neuen 12 Gbps Pulsar.2 Serie ist seitens Seagate für Anfang 2013 vorgesehen und eine komplette Verfügbarkeit der Laufwerke strebt Seagate bis zur Jahresmitte 2013 an.

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9. Mai 2012, 20:45
SandforceDie Auswahl einer geeigneten neuen Solid-State-Disk (SSD) gestaltet sich häufig nicht leicht. So werden verschiedenste Modelle angeboten und in den meisten Fällen liegt das Entscheidungskriterium vom Käufer dann bei Kriterien wie Performance und Preis.
Global betrachtet bestehen Solid-State-Disks aus zwei entscheidenden Elementen:

  1. Controller
  2. NAND-Flash Speicherchips

Was häufig jedoch bei der Auswahl einer geeigneten SSD-Festplatte nicht bedacht wird, ist die Tatsache das es sich bei einer SSD-Festplatte zwar um einen nicht mechanischen Datenträger handelt, dieser jedoch auch ausfallen kann. Zwar ist die Ausfallrate in der Tat niedriger, als bei einer auf Ferro-Magnettechnik basierenden Standard-Festplatte, jedoch bleibt stets ein Restrisiko in Form von elektronischen Ausfällen innerhalb der Solid-State-Disk.

Spätestens hier wird der Micro-Controller der SSD wirklich interessant. Es gibt eine Vielzahl von Micro-Controllern auf dem SSD-Markt. Zu den bekanntesten zählen Microcontroller aus dem Hause Sandforce, vielen eher dadurch bekannt, dass Sandforce Controller in prominenten SSDs wie der Vertex oder Agility von OCZ-Technology verbaut wurden.
Beworben werden SSDs in der Regel mit "Ausfallsicherheit, Geschwindigkeit & Performance und Datensicherheit".

Mit der Sandforce SF-2200 Controller-Serie nimmt es der Hersteller sehr genau mit dem Thema Datensicherheit.  Ein Novum an dieser Controllerserie ist zum einen die Performance und zum anderen die doppelte Verschlüsselung auf Datenebene. Hierbei werden die Daten, die auf die SSD gespeichert werden zunächst mit einer AES-128 Bit Verschlüsselung und im Anschluß mit einer AES-256 Bit Verschlüsselung abgelegt. Der entsprechende Schlüssel, bzw. Master-Key ist innerhalb des Controllers der SSD-gespeichert und er ist bei jedem SSD-Modell einzigartig.

Übersichts-Schema Verschlüsselung Sandforce SF-2200 Serie

Das bedeutet im Umkehrschluß, dass bei einem Ausfall des Microcontrollers, z.B. durch einen Überspannungsschaden, eine professionelle SSD-Datenrettung schlichtweg unmöglich ist.

Fazit:
Datensicherheit ist sicherlich ein wichtiges Feature. Für den Consumermarkt übertreibt es Sandforce jedoch ein wenig, denn im Falle eines Datenverlusts oder eines Defekt des NAND-Flash Mediums hat der Nutzer in der Regel keinerlei Möglichkeit mehr diese Daten zurückzuholen. Sicherlich, wer kein Backup macht, ist selber schuld. Fehler passieren jedem, auch Datenverlust-Szenarien können jeden Anwender jederzeit treffen. Was wirklich bitter ist, ist jedoch erfahren zu müssen, dass verlorene Daten hätten gerettet werden können, wenn man sich von vornherein für ein anderes SSD-Festplattenmodell entschieden hätte.
Fragestellungen dieser Art werden somit auch in Zukunft immer wichtiger werden.


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4. Aug 2011, 14:13